"Verlockende Herausforderung" :Diego Forlan kann sich Cavanis Südamerika-Rückkehr vorstellen

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Foto: MDI / Shutterstock.com

Die spanische MARCA sorgte vorige Woche für eine dicke Überraschung. In einem Bericht der Sportzeitung wurde Edinson Cavani mit folgenden Worten zitiert: "Boca ist ein Team, das mich anzieht. Es ist ein Klub, den ich mag."

Gemeint waren in jenem Fall die Boca Juniors, bei denen das angeblich gewählte Vokabular Cavanis per sofort auf große Gegenliebe stieß.

Die Zeitung OLE führte aus, dass der argentinische Spitzenklub zuversichtlich sei, dass Cavani anbeiße. Ob der Deal in Corona-Zeiten tatsächlich realisiert werden kann, ist dagegen offen.

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Der 112-malige uruguayische Nationalspieler Diego Forlan kann sich zumindest vorstellen, dass Cavani mit einer Rückkehr nach Südamerika liebäugelt.

Betrachte man die professionelle und nicht die wirtschaftliche Seite, sei eine Rückkehr eine sehr große und verlockende Herausforderung, sagt Forlan gegenüber dem Radiosender AM 1030. Der Wechsel könnte allerdings an den ökonomischen Voraussetzungen scheitern.

Hintergrund


"In der Blüte ihrer Karriere ist es für sie (Topspieler; Anm. d. Red.) aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse schwieriger, da es kein Vergleich zu dem ist, was sie in Europa verdienen würden", führt Forlan die größte Problematik auf.

Außerdem, so Forlan weiter, könne er sich vorstellen, dass es sehr schwer sei, das Trikot von Boca oder River Plate zu tragen, weil beide Klubs in Südamerika derart prestigeträchtig seien. Sicher scheint in der Causa Cavani nur, dass er Paris Saint-Germain im Sommer verlassen wird.

Was in den kommenden Monaten aufgrund der Corona-Pandemie noch alles passieren wird, ist nicht vorherzusagen. Somit lässt sich auch bei Cavani keine Prognose anfertigen.

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