Atletico Madrid :Diego Simeone spricht über Joao Felix, Hazard und Griezmann

Foto: LevanteMedia / Shutterstock.com
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Atletico Madrids Chefcoach Diego Simeone vermisst Lucas Hernandez. Der Abwehrspieler war für 80 Millionen Euro zu Bayern München in die Bundesliga gewechselt.

"Der Abgang, der uns am meisten geschmerzt hat, ist Lucas. Weil er einer von unseren Jungs war, aus dem Nachwuchs, einer von uns", gab der Coach bei CADENA SER offen zu.

Lucas Hernandez, der mit zwölf Jahren zu Atletico Madrid kam, war aber nur ein Abgang von vielen. Auch Stammspieler wie Rodri und Diego Godín suchten sich neue Arbeitgeber.

Allen voran natürlich auch Antoine Griezmann, der unter viel medialem Wirbel zum FC Barcelona gegangen ist - nur ein Jahr nach seiner Vertragsverlängerung.

Einen Groll hege aber niemand gegen den Franzosen, zumal mit Joao Felix ein unglaubliches Talent als Ersatz für den Franzosen verpflichtet wurde.

"Die Position von Griezmann ist die, die am schwierigsten neu zu besetzen ist. Joao hat eine Perspektive wie sie kein anderer hat. Wenn ich heute seine Entwicklung als Fußballer betrachte, glaube ich, dass er mehr Tore und Assists haben wird, als Griezmann mit 26 Jahren", kommentierte Simeone.

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Für den 19-Jährigen hatte Atletico 126 Millionen Euro gen Benfica Lissabon überwiesen. Gut investiertes Geld, wie auch ein Simeone-Vergleich mit Real Madrid zeigt.

"Unsere Investition über 120 Millionen Euro ist nicht für Eden Hazard, der 30 Jahre alt ist, sondern für einen 19-Jährigen", so der Argentinier, der sich leicht vertan hatte: Der 28-jährige Belgier kostete den Stadtrivalen 100 Millionen Euro - plus Boni.

Joao Felix hat in zehn Pflichtspielen zwar schon drei Tore selbst erzielt und eines vorbereitet, dennoch stottert der Offensivmotor der Colchoneros noch etwas. Nur sieben Tore in acht LaLiga-Toren produzierte die Offensivabteilung.

"Wir können uns nicht aus unserem Stil befreien. Man kann sich auch nicht vorstellen, dass Barcelona seinen Stil aufgibt. Wir können es genauso wenig", erklärte Simeone die noch geringe Torausbeute, aber mit nur vier Gegentreffern erneut starke Defensive.

"Atletico hat einen Stil, Barcelona hat einen Stil, es gibt andere, die keinen haben", ergänzte der Argentinier und gab zu: "Der Umbruch des Teams ist die größte Herausforderung, die wir in den acht Jahren, die ich hier bin, hatten."

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