FC Bayern :Douglas Costa mit Friedensangebot an Uli Hoeneß

douglas costa interview
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Uli Hoeneß war 2017 ganz und gar nicht begeistert von Douglas Costa, schimpfte über dessen Charakter und bezeichnete den zu Juventus Turin gewechselten Dribbler kurzerhand als Söldner. Hoeneß' seinerzeit dampfender Kessel ist für Costa mit mehrjährigem Abstand begreiflich.

"Die Reaktion von Uli Hoeneß nach meinem Weggang halte ich für nachvollziehbar: Der Verein hat einen Spieler verloren, der wichtig war", lässt sich Costa von der SPORT BILD zitieren. "In Hoeneß' Augen ging es mir beim Wechsel damals nur um Geld. Ich hätte an Hoeneß' Stelle dasselbe über mich gesagt."

Rückblende: Costa hatte sich dem deutschen Dauermeister 2015 für 30 Millionen Euro angeschlossen. Seine erste starke Halbserie konnte der Südamerikaner aber nicht mehr bestätigen und wurde daraufhin ins Piemont abgegeben. Seit rund drei Wochen darf er München wieder sein Zuhause nennen.

Hintergrund


Der Kontakt an die Säbener Straße sei in der Vergangenheit nie abgebrochen. Erst vor drei Wochen sei es allerdings konkreter geworden. "Es gab viele intensive Telefonate. Ich wollte schon länger nach München zurück: Dort habe ich mich total wohlgefühlt. Ich bin sehr glücklich, wieder hier zu sein", spricht Costa über seine Rückkehr.

Ob der 30-Jährige und die Bayern wieder dauerhaft zusammenarbeiten werden, steht momentan noch in den Sternen. Bisher ist Costa lediglich für den Rest der Saison ausgeliehen. Immerhin soll sich der FCB die Leihgebühr gespart haben.