Europa League :Duell gegen Inter: Getafe-Präsident verweigert Einreise nach Italien

pedro leon getafe
Foto: Maxisport / Shutterstock.com

App laden!

Lade unsere App

Angel Torres, Präsident des FC Getafe, machte am Dienstagabend kein Geheimnis daraus, dass er mit den aktuellen Rahmenbedingung nicht einverstanden sei: "Wenn sich die Situation nicht ändert, wird Getafe nicht nach Italien reisen."

Ganz Italien ist inzwischen als Gefahrenzone ausgerufen, landesweit wurden Sportveranstaltungen bis zum 3. April abgesagt. Eingeschlossen sind in diesem Zeitraum auch die Spiele der Serie A.

Es mutet schon arg befremdlich an, warum Getafes Gastspiel am Donnerstagabend bei Inter Mailand – zumindest unter Ausschluss der Öffentlichkeit – wie geplant stattfinden soll.

"Wir haben bei der UEFA angefragt, eine Alternative zu finden als in Mailand zu spielen", sagte Torres weiter.

"Wir wollen nicht in das Epizentrum des Coronavirus gehen. Ich bin nicht der Typ, der Risiken eingeht. Wir haben auch den spanischen Fußballverband um Hilfe gefragt, das Spiel zu verschieben."

Anzeige

Der aktuelle LaLiga-Fünfte ist sich im Klaren darüber, dass ein solches Verhalten Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Im Fall der Fälle würde sich Getafe damit arrangieren.

"Wenn wir das Duell verlieren, dann verlieren wir es", stellt Torres unmissverständlich klar.

Das Rückspiel ist bereits für Donnerstag kommender Woche angesetzt, so dass sich die Terminfindung kompliziert gestaltet.