Heute ein Superstar :Dumm gelaufen! Ligue-1-Klub lehnte jungen Roberto Firmino ab

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Für Roberto Firmino waren es die ersten Berührungen, die er mit dem europäischen Fußball hatte. Olympique Marseille holte den Brasilianer im Jahr 2009 für einen Monat an das hauseigene Klubgelände.

Ohne groß beachtet zu werden sei Firmino damals in Marseille angekommen, erinnert sich der ehemalige japanische Nationalspieler Daizen Maeda bei CANAL+: "Er blieb für etwas mehr als einen Monat bei OM." In den rund 30 Tagen wusste der damals 17-Jährige durchaus zu überzeugen.

"Schon während der ersten Trainingseinheiten spielte er sehr gut. Einmal trainierte er mit den Profis. Er hat mit einem schönen Spielzug ein Tor geschossen. Er war sehr glücklich. Alle Trainer liebten Roberto", gewährt Maeda, der selbst davon ausging, dass Firmino in Marseille bleiben werde, weitere Einblicke.

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Hintergrund


Jean-Philippe Durand, der damals im OM-Recruitment tätig war, erzählte schon einmal seine Version der Geschichte. Dieser sagte, dass es damals nicht Teil der Philosophie gewesen sei, für junge Spieler Geld zu zahlen. "Es war sicherlich ein Fehler", gestand Durand ein.

Rund zwei Jahre später holte die TSG Hoffenheim Firmino für vier Millionen Euro nach Deutschland. Im Sommer 2015 schlug dann der FC Liverpool für 41 Millionen Euro zu. Der weitere Verlauf von Firminos Karriere ist bekannt.