Real Madrid :Eden Hazard enthüllt: So war das mit der Cristiano-Trikotnummer

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Foto: lev radin / Shutterstock.com

Eden Hazard und Real Madrid. Noch ist es keine Traum-Ehe. Der Edeltechniker konnte verletzungsbedingt noch nicht viel zeigen. Und auch im Hintergrund war der Start holprig.

Die Königlichen und der Belgier konnten sich zu Beginn der Saison nicht auf eine Rückennummer einigen. Die "7" hatte damals nämlich noch Mariano Diaz.

"Ich wollte ihn nicht danach fragen, das ist nicht mein Stil", verriet der Mittelfeldstar REAL TOTAL zufolge im SPORT/FOOT MAGAZIN.

Doch der Verein bestand darauf, dass er die "7" trägt, die einst schon Legenden wie Raul oder Cristiano Ronaldo ihr Eigen nennen durften.

Hintergrund


Die anderen von Eden Hazard vorgeschlagenen Nummern gingen entweder nicht, weil sie bereits vergeben waren, oder wurden von von Real Madrid abgelehnt.

"Ich sagte: ‚Gebt mir die "50".‘ Aber der Klub sagte Mariano: 'Du musst Eden die "7" geben.' Denn in LaLiga darf man keine Nummer höher als 25 tragen."

Nach langem Hin und Her bekam der 29-Jährige schließlich die "7". Oft tragen konnte er sie seit seinem Wechsel allerdings noch nicht. In bisher nur 13 Partien gelang ihm ein Treffer.

"In den ersten zwei Monaten war das, was ich gezeigt habe, nicht genug. Ich fühlte mich auch besser. Ich kann nicht alles richtig machen, aber ich versuche es", sagte Hazard, den immer wieder Verletzungen ausbremsten.

"Das einzig Schlechte, wie ich finde, sind mittlerweile nur meine Statistiken. Ich mache gewiss nicht alles gut, aber ich versuche es."

Gewillt ist er jedenfalls, denn wenn Hazard von Real Madrid spricht, schwärmt er nur. "Als wir mit der Familie in den Urlaub nach Spanien sind, war Real Madrid immer das Gesprächsthema schlechthin", erinnert sich der Belgier.

"Leider sind wir nie nach Madrid in den Urlaub, weil die Stadt für meine Familie mit dem Auto zu weit weg von Belgien war. Ich wollte einfach immer zu diesem Klub."

Den ersten Kontakt mit Zinedine Zidane gab es bereits 2016, mit Real Madrid sogar noch viel früher – kurz bevor Hazard zu Chelsea ging.

"Es gab die Möglichkeit, nach Madrid zu gehen", bestätigte er, "aber ich wollte mich erst in England versuchen, wo es einfacher war. Ich war ja erst 21. Jeder Spieler in dem Alter hat es bei Real Madrid schwer."

Inzwischen steht er jeden Tag unter den Augen seines Idols auf dem Trainingsgelände. "Wir trainieren immer mit dem Ball", lobte der Mittelfeld-Star das Training des Franzosen.

"Der Spaß am Spiel steht über allem. Wenn du wie ich italienische Trainer – Conte oder Sarri etwa – kennst, hast du weniger Spaß, weil das Training einen klareren Rahmen hat und sich viel mehr Übungen wiederholen. Da musst du dir den Spaß wirklich über die Spiele mit Siegen holen. Bei Zidane ist das anders."

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