Journalist verrät Details :Eine Ansage des FC Bayern kam bei Kai Havertz nicht gut an

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Foto: katatonia82 / Shutterstock.com

Kai Havertz kann den Klub, für den er in Zukunft spielen wird, praktisch aussuchen. Der FC Bayern wird dies wohl nicht sein. So lautet zumindest die Einschätzung des KICKER-Chefreporters Karlheinz Wild.

"Bei Bayern war es schon so, dass die Seite Havertz registriert hat, dass es in der Hinrunde erstmal hieß, er soll seine Form wiederfinden, als er nicht so gut war", sagte Wild beim DOPPELPASS auf SPORT1. Eine vertrauensbindende Maßnahme sei dies mit Sicherheit nicht gewesen, sagte der Reporter.

Havertz hatte zu Saisonbeginn mit einem Formtief zu kämpfen gehabt, aus dem er sich im Laufe der Runde allerdings herausspielte. Inzwischen kommt das Leverkusener Ausnahmetalent auf elf Tore und fünf Vorlagen in der Bundesliga. Wohin zieht es den 20-Jährigen dann?

Italien oder Frankreich seien laut Wild keine Option, daher würden lediglich die vier großen Engländer und Spanier bleiben. Da der FC Barcelona finanzielle Löcher zu stopfen hat, sei Real Madrid neben den Bayern die einzige Adresse.

Die Blancos sollen vor Kurzem 80 Millionen Euro Ablöse geboten haben – mit der Vereinbarung, Havertz in der kommenden Saison an Leverkusen zu verleihen. Der Werksklub lehnte die Offerte allerdings ab.

Hintergrund


Simon Rolfes erklärte: "Wir sind mit Kai in einem gutem Austausch, offen und vertrauensvoll. Auch wenn immer viel spekuliert wird: Für Kai zählt nur, sich auf das Sportliche zu konzentrieren."

Leverkusens Sportdirektor geht trotz der Coronakrise von einem lukrativen Markt aus: "Der Preis für absolute Topspieler bleibt weiter hoch."

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