Bundesliga Frankfurt-Wechsel: Nantes-Boss schwer enttäuscht von Randal Kolo Muani

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Anfang März gab Eintracht Frankfurt die Verpflichtung von Randal Kolo Muani bekannt, der am Main einen langfristigen Vertrag bis 2027 unterschrieb. Beim FC Nantes ist die Enttäuschung über den Weggang des Torjägers riesig. Präsident Waldemar Kita lässt im RMC-Interview seinen Emotionen freien Lauf.

"Vor einem Jahr habe ich versucht, mit seinem Vater Kontakt aufzunehmen und ihm ein hohes Gehalt anzubieten. Er hätte mehr Geld bekommen können, als er jemals in Frankfurt bekommen wird", hatte Kita angeblich mit den großen Scheinen gewedelt. Das Team Kolo Muani hatte jedoch kein Interesse daran, den auslaufenden Vertrag zu verlängern.

Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt wirbt lange um Randal Kolo Muani

"Ich muss mich beschweren, denn sie stehen seit zwei Jahren in Kontakt mit Frankfurt, seit zwei Jahren haben sie einen Vertrag mit ihnen", ist Kita nicht gerade gut auf den scheidenden Stürmer sowie dessen Management zu sprechen. Der Nantes-Manager bedaure aufrichtig, "dass Kolo Muani seinen Anruf nicht hatte entgegennehmen wollen, als ich so einen guten Vorschlag machte".

Kolo Muani nahm im letzten Jahr mit der U21 Frankreichs an der Europameisterschaft teil und war außerdem bei den Olympischen Spielen vertreten. Mit 15 Jahren wechselte er nach Nantes, das seitdem viel Zeit, Geduld und Geld in dessen Ausbildung investierte. Dass am Ende nicht mal eine Ablöse fließt, verursacht in Nantes verständlichen Ärger.

"Wir haben hier ein Kind, das wir mit 15 Jahren aufgenommen haben, es ernährt, untergebracht, ausgebildet und einem Profivertrag gegeben haben", zählt Kita auf, und schließt enttäuscht: "Und er bedankt sich nicht mal. Dass er geht, ist nicht schlimm, aber das..."