Juventus Turin :Emre Can enttäuscht von Jogi Löw und Co.

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Foto: A.RICARDO / Shutterstock.com
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Emre Can spielt in den Planungen von Bundestrainer Joachim Löw aktuell keine Rolle. Kontakt gab es zwischen den beiden jedoch nicht.

"Ich lasse das mal unkommentiert, andere sollen das beurteilen", sagt der Mittelfeldspieler von Juventus Turin in der SPORT BILD.

"Ich stelle aber fest: Im Ausland werden meine Leistungen sicherlich anders beurteilt als in Deutschland."

Emre Can stand zuletzt im Achtelfinale der Champions League über die volle Zeit auf dem Platz, als Juve mit 3:0 gegen Atletico Madrid gewinnen und so das Ticket für das Viertelfinale lösen konnte.

Chefcoach Massimiliano Allegri (51) schwärmte hinterher  von dem Deutschen, erklärte: "Das war sein bestes Spiel für Juve."

Hintergrund


Der 25-Jährige hatte sich Ende der vergangenen Zeit noch als Spieler des FC Liverpool mit Rückenproblemen herumplagen müssen.

"Da ich im Champions-League-Finale noch zum Einsatz kam, hoffte ich natürlich bis zuletzt. Wenn man im Vorfeld aber ein paar Monate ausgefallen war, muss man die Entscheidung akzeptieren", so Can weiter.

Damals hätte es auch keinen Kontakt mit Joachim Löw und Co. gegeben.

"Allerdings war ich schon enttäuscht, dass niemand aus dem Trainerstab in dieser Zeit bei mir angerufen hat oder mal die Frage kam: 'Wie geht es Dir?'", monierte der beim FC Bayern ausgebildete und bei Bayer Leverkusen groß gewordene Profi.

Lediglich die Ärzte der Nationalmannschaft hätten sich nach ihm erkundigt.

Von einem Ende seiner Nationalmannschaftslaufbahn will er aber nicht reden.

Zuletzt kam er in der Nations League gegen die Niederlande zum Einsatz, als er nach einigen Ausfällen nachnominiert worden war.

"Mein Anspruch bleibt weiterhin, Stammspieler in der Nationalmannschaft und Leistungsträger zu sein", sagt er selbstbewusst.