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"Erbärmliche Ausreden" :Radja Nainggolan rechnet mit Belgien-Coach ab

  • Fabian Biastoch Sonntag, 25.11.2018

Radja Nainggolan wollte unbedingt zur WM nach Russland. Doch sein Nationaltrainer nominierte ihn nicht. Nun lässt er kein gutes Haar an Roberto Martinez.

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Angeblich wurde der Mittelfeldspieler nicht nominiert, weil taktische Gründe dagegengesprochen haben.

"In Belgien gab es Spieler, die auf Vereinsebene nicht spielten, und sie wurden berufen", wetterte der 30-Jährige bei ESPN.

Und Radja Nainggolan, der sich immer wieder Gerüchten um einen zu ausschweifenden Lebensstil ausgesetzt sah, weiter: "Dann gab es die Ausreden, und sie waren alle erbärmlich."

"Warum spielte ich 50-mal für die Roma, wenn ich das gleiche Leben führte, für das ich kritisiert wurde? Ich denke, es ist falsch, wenn Leute Dinge sagen, ohne mit mir vorher gesprochen zu haben", so der Mittelfeld-Star.

"Du musst mir Dinge ins Gesicht sagen, wir können uns unterhalten, und dann geben wir uns die Hand und du nominierst mich nicht mehr, aber ich habe mehr Respekt vor dir als vor jemandem, der das nicht tut."

Für Nainggolan, der im Sommer für 38 Millionen Euro von der AS Rom zu Inter Mailand wechselte, ist das Kapitel Nationalelf  nun abgeschlossen.

"Ich kehre nicht in die Nationalmannschaft zurück. Ich sagte, wenn ich nicht an der WM teilnehme, werde ich aufhören, und ich bin ein Mann meines Wortes."

Der 30-malige Nationalspieler erklärte weiter: "Wenn sie morgen den Trainer wechseln und er sagt: 'Komm schon, komm schon' – es bleibt beim 'nein'. Wenn ich mich zu etwas entschließe, bleibe ich dabei. […] Wenn ich sage, es ist vorbei, ist es vorbei, weil ich es gut durchdacht habe."

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