Borussia Dortmund :Erling Haaland wäre fast beim FC Bayern gelandet

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Foto: Kirchner-Media / imago images

Es war eine der Transfergeschichten des vergangenen Jahres. Erling Haaland stand bei so gut wie jedem Großklub auf der Pendenzenlisten. Den Zuschlag erhielt jedoch Borussia Dortmund. Bundesliga-Erzrivale FC Bayern bemühte sich offenbar schon Jahre zuvor um Haalands Spielrecht.

Nach SPORT BILD-Angaben hatten sich die Münchner erstmals im Dezember 2017 mit Haaland beschäftigt. Der damals 17-Jährige stand noch beim norwegischen Molde FK unter Vertrag und hätte rund drei Millionen Euro Ablöse gekostet. Haaland wäre vorerst im Campus eingeplant gewesen.

Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Chefscout Marco Neppe sollen den heutigen Dortmunder auch im Sommer 2018 unter Beobachtung gehabt haben. Der Kontakt zu Berater Mino Raiola sei stetig gewesen. Im Herbst/Winter 2019, als die Sache heiß wurde, soll es mehrmals zu Gesprächen gekommen sein.

Hintergrund


Der FC Bayern hatte letztlich die Bemühungen aus zwei Gründen eingestellt. Raiola soll in den Unterhaltungen mit den Vereinsverantwortlichen stets betont haben, dass Haaland Einsatzgarantien brauche, welche wegen Robert Lewandowski nicht versprochen werden konnten.

Haaland war den Bayern für eine Backuprolle dann schlicht zu teuer. Der Torjäger kostete dem BVB 20 Millionen Euro, Raiola erhielt drei Millionen Euro Beraterprovision. In Dortmund soll Haaland acht Millionen Euro verdienen. Der Rest der Geschichte ist bekannt.