Ryan Giggs packt aus :"Es wurde zu viel" - Warum David Beckham an Real Madrid verkauft wurde

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Die Schuhgeschichte zwischen Sir Alex Ferguson und David Beckham ist eine der schrulligsten Fußballstorys der Neuzeit.

Der damals noch als Trainer bei Manchester United im Amt stehende Ferguson trat 2003 einen Schuh weg, der Beckham einen Cut über dem Auge bescherte.

Im Anschluss daran soll das Verhältnis zwischen den beiden beinahe irreparabel beschädigt gewesen sein. "Es wurde zu viel, jede zweite Woche gab es Streit, und es war einfach für beide Parteien Zeit, sich zu trennen", erzählt Ryan Giggs bei BEIN SPORTS von der damaligen Fehde.

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Beckham mit Real Madrid nur mäßig erfolgreich

Tatsächlich war im Sommer desselben Jahres Schluss für Beckham im Theatre of Dreams, das er für Real Madrid und über 35 Millionen Euro verlassen hatte. In vier Jahren gewann Becks mit Real aber nur einmal die Meisterschaft und die Supercopa.

Für Giggs war über den Verlauf der Story etwas verwundert. Er ging davon aus, dass Ferguson den Umgang mit schwierigen Charakteren beherrschen würde.

Auch zwischen Giggs und Ferguson kam es des Öfteren zu Reibungen: "Ich habe mich oft mit ihm gestritten. Ich meine, im Laufe meiner Karriere waren es so sechs oder sieben Mal, dass ich eine Geldstrafe von ein paar Wochengehältern zahlen musste, weil ich ihm Kontra gegeben habe."

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Beckham beendet Karriere bei PSG

Beckham spielte nach seiner Zeit bei Manchester United vier Jahre bei Real Madrid, dann heuerte er bei den Los Angeles Galaxy an und sicherte sich in den Verhandlungen mit der Major League Soccer schon damals die Option, eines Tages ein eigenes Franchise an den Start zu bringen.

Nach vielen Jahren Aufbauarbeit ging Beckhams Klub Inter Miami in diesem Frühjahr in der MLS an den Start.

Als Aktiver war Becks bis 2013 unterwegs. Er trug noch das Trikot von Milan und Paris Saint-Germain.