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"Etwas verärgert":Arturo Vidal spricht über Bankfrust bei Barça

  • Fabian Biastoch Dienstag, 09.10.2018

Arturo Vidal (31) ist von seiner Bankdrücker-Rolle beim FC Barcelona genervt.

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Erst sorgte Arturo Vidal mit einem wütenden Emoji für Aufsehen. Nach dem Spiel des FC Barcelona gegen den FC Valencia legte er nach und fand auch Unterstützung in der Mannschaft.

"Con los judas no se pelea, ellos se ahorcan solos", schrieb der Chilene bei Instagram.

Auf Deutsch heißt es so viel wie: "Mit Verrätern musst du nicht kämpfen, sie erhängen sich selbst."

Diesen Post haben zwei nicht unbekannte Akteure geliked. Einmal James Rodriguez vom strauchelnden FC Bayern München und mit Marc-Andre ter Stegen auch Arturo Vidals Teamkollege beim FC Barcelona.

Mit dem Post wollte der 31-Jährige wohl seinen Frust über die erneute Nichtberücksichtigung rauslassen.

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Seit seinem Wechsel zu den Katalanen kam er sechsmal in der Primera Division zum Einsatz, durfte aber nur etwas mehr als zwei Stunden spielen.

In der Champions League saß er beim 4:2 über Tottenham nur auf der Bank. Lediglich beim 4:0 gegen Eindhoven durfte Vidal für acht Minuten ran.

Im Anschluss an den Sieg über die Engländer postete der Chilene ein wütendes Emoji.

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Laut MARCA wurde Vidal anschließend von den Bossen des FC Barcelona zum Rapport bestellt. Den Judas-Post löschte er später wieder.

Im Lager der chilenischen Nationalmannschaft äußerte sich Arturo Vidal zu seiner aktuellen Lage.

"Wie kann man glücklich sein, wenn man nicht spielt", so der Ex-Münchner laut der Sporttageszeitung SPORT.

"In den letzten paar Spielen war ich etwas verärgert, aber ich werde weiter kämpfen, weil es sehr wichtige Spiele gibt, bei denen ich hoffentlich in der Startelf stehen werde."

Dass seine INSTAGRAM-Posts an den Trainer gerichtet waren, wollte Vidal so nicht stehen lassen.

"Wenn es ein Problem mit dem Trainer geben sollte, dann werde ich mit ihm persönlich reden", betonte der 31-Jährige.

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