FC Barcelona :Ex-Berater sicher: Barça hat bald bessere Karten im Neymar-Poker

Foto: lev radin / Shutterstock.com
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Mehr als 250 Millionen Euro soll Paris Saint-Germain im vergangenen Transfer-Sommer für Neymar gefordert haben. Zu viel für Barça.

Präsident Josep Maria Bartomeu erklärte am Wochenende, der Neymar-Poker könnte im nächsten Jahr erneut anstehen.

Das glaubt auch Wagner Ribeiro. Der Brasilianer war jahrelang Berater von Neymar, hat noch immer einen engen Draht zur Familie.

Der Berater erklärte gegenüber O GLOBO, dass PSG seine Forderungen zukünftig zügeln muss: "Im nächsten Transferfenster ändern sich die Voraussetzungen. Denn ab dem dritten Vertragsjahr sinkt der Betrag, den man bezahlen muss."

Worauf der Spielervermittler anspielt: Laut FIFA-Regularien kann ein Spieler unter bestimmten Voraussetzungen seinen Vertrag im dritten Vertragsjahr einseitig kündigen.

In diesem Fall würde eine Kammer des Weltfußballverbands die Ablösesumme festlegen. Dabei werden zum Beispiel Rest-Vertragslaufzeit und Alter als Kriterien angewendet.

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Neymars Anwälte haben das Szenario laut MUNDO DEPORTIVO bereits durchgespielt. Das Ergebnis: Für knapp 170 Millionen Euro dürfte Neymar im Sommer 2020 den Parc des Princes verlassen.

Bis dahin muss sich der wechselwillige Südamerikaner erst einmal mit den PSG-Fans versöhnen. Dass dies gelingt, glaubt Wagner Ribeiro.

"In dem Moment, in dem er ein Tor erzielt, werden sie ihm vergeben und ihn wieder lieben", so der brasilianische Berater: "Fans hielten ein Banner hoch, das ihn aufforderte zu gehen, aber das ist normal. Wenn jemand weg will, willst du ihn nicht mehr sehen."

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