Ex-Boss übt Kritik :AC Mailand: Ex-Patron Silvio Berlusconi nimmt Transferpolitik der neuen Bosse auseinander

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Silvio Berlusconi kann mit der Transferpolitik der neuen Milan-Eigentümer nichts anfangen. "Ich verstehe ihre Aktivitäten auf dem Transfermarkt nicht", sagte Berlusconi gegenüber dem CORRIERE DELLA SERRA.

Der AC Mailand hatte in der vergangenen Transferperiode mehr als 200 Millionen Euro auf dem Transfermarkt investiert und elf neue Spieler präsentiert.

Die Rossoneri holten unter anderem Leonardo Bonucci (Juventus), Hakan Calhanoglu (Leverkusen), Andre Silva (Porto) oder Franck Kessie (Bergamo).

Silvio Berlusconi hätte anders gehandelt. "Ich habe noch nie gesehen, dass man elf neue Spieler in eine Mannschaft integrieren kann. Hätte man mit dem Geld nicht ein Topspieler kaufen können?", so der Politiker.

Nun würden die zwei "technisch talentiertesten Spieler" Suso und Giacomo Bonaventura auf der Bank sitzen, gab Berlusconi zu bedenken.

Hintergrund


Auch die Kapitäns-Entscheidung von Chefcoach Vincenzo Montella pro Leonardo Bonucci kann der Ex-Präsident nicht verstehen: "Sie geben die Binde einem Spieler, der jahrelang ein Symbol von Juventus war."

Riccardo Montolivo hätte weiterhin die Rolle als Mannschaftskapitän innehaben sollen, so Berlusconi.