Ex-Schalker :Kevin-Prince Boateng: Warum er nicht für Deutschland spielte

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Nachdem der heute 31-Jährige noch in den deutschen Jugendnationalmannschaften zum Einsatz kam, reichte es für das A-Team nicht mehr.

Mit seinen Leistungen habe das nichts zu tun gehabt, ist der Mittelfeldspieler überzeugt.

"Ich hatte dort keinen Raum, weil ich das sage, was ich denke. So einen wie mich wollte man nicht", sagte er der GAZZETTA DELLO SPORT.

Kevin-Prince Boateng lief stattdessen bei der WM 2010 für die Heimat seines Vaters auf.

Hintergrund


"Ich wollte für meine Heimat spielen, so habe ich mich für Ghana entschieden. Ich bin darüber glücklich, weil ich so meine Wurzeln entdeckt habe", bekräftigte er und betonte, "null Reue" wegen der Entscheidung zu verspüren.

Nach dem Pokalsieg mit der Frankfurter Eintracht wechselte Boateng in die Serie A zu US Sassuolo.

Damit kehrte er nach Italien zurück, wo er bereits beim AC Mailand unter Vertrag stand.

Im Rückblick gibt der Mittelfeldmann zu, dass er auch hätte mehr erreichen können, wenn auch die Karriere nicht schlecht verlief.

Aber: "Ich war nicht ernst und ich hatte nicht die richtigen Leute um mich, im Gegenteil zu heute."

Am meisten geholfen habe ihm Jürgen Klopp, der ein halbes Jahr lang sein Trainer bei Borussia Dortmund war.

"Damals brauchte ich einen Motivator, jemanden, der mit mir spricht. Auch auf harte Weise, wie ein Vater. Und Klopp kann tödlich sein", sagte der Mittelfeldspieler über seine sechs Monate mit Klopp im BVB-Dress.