Liverpool :Jürgen Klopp bekommt Gegenwind

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Foto: MDI / Shutterstock.com

Er werde weder selbst vor Ort sein, noch lasse er seine Stars auflaufen, verkündete Jürgen Klopp, als feststand, dass der FC Liverpool im FA Cup nach dem 2:2 gegen den Drittligisten Shrewsbury Town ins Wiederholungsspiel muss.

Die Stimmen, die sich gegen die Entscheidung des deutschen Trainers erheben, ließen nicht lange auf sich warten. Andy Holt, der als Besitzer des Shrewsbury-Konkurrenten Accrington Stanley figuriert, fordert drakonische Maßnahmen.

"Das ist eine Schlacht, die die FA gewinnen muss, andererseits wird ihr Parade-Wettbewerb komplett untergraben. [...] Liverpool muss getadelt und schwer bestraft werden. Der Fußball gehört nicht ihnen. Er gehört uns allen", sagte Holt.

Jason Cummings, der im ersten Aufeinandertreffen beide Tore für Shrewsbury erzielte, lässt gegenüber der BBC Frust anklingen.

Hintergrund


"Ich persönlich spiele natürlich lieber gegen die großen Spieler." TV-Experte Martin Keown nennt die Situation "beispiellos"und sei "wirklich enttäuscht".

Dass die Liverpooler U23 zum Einsatz kommen soll, ist nicht das erste Mal. Im Viertelfinale des Ligapokals gegen Aston Villa (0:5) traf Klopp schon mal diese Entscheidung.

Damals lief die Elf von Neil Critchley auf, während Klopp mit seiner A-Mannschaft bei der Klub-WM unterwegs war.

TV-Experte und Liverpool-Legende Jamie Carragher kann nachvollziehen, dass die Ansetzung des Spiels während der Winterpause (2. bis 16. Februar) nicht gerade glücklich gewählt wurde.

Dass Klopp dem Spiel fernbleiben möchte, findet Carragher allerdings nicht gut: "Klopp sollte das Team anführen, die jungen Spieler wären begeistert."

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