Die schlechtesten Verkäufe :Falsch verkauft! Die 5 größten Transfer-Fehler des FC Chelsea

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Der FC Chelsea hat in seiner Vereinsgeschichte viele Spieler gewinnbringend weiterverkauft. Jüngstes Bespiel: Eden Hazard, der für 40 Millionen Euro kam und für bis zu 150 Millionen Euro an Real Madrid abgegeben wurde. Ein hervorragendes Geschäft.

Doch in den folgenden Fällen dürfte der Traditionsverein aus London die ausgehandelten Verkäufe bis heute bereuen.

5. Thorgan Hazard

Thorgan Hazard wechselte 2012 aus Lens zum FC Chelsea, spielte an der Stamford Bridge allerdings keine Rolle.

Der jüngere Bruder von Eden Hazard war ein Teil der berühmten "Loan Army" der Blues. Er wurde zweimal verliehen.

Bei Borussia Mönchengladbach entwickelte Thorgan zum internationalen Top-Mann, dank einer Kaufoption konnte Gladbach-Manager Max Eberl den Belgier 2015 für acht Millionen Euro fix verpflichten.

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Heute weiß man: Dieser Kauf war ein Schnäppchen für die Fohlen. Hazard wurde zu einem der besten Bundesliga-Stürmer und Nationalspieler (23 Einsätze).

Chelsea verpasste ein gutes Transfergeschäft. Borussia Dortmund schnappte sich Hazard dank einer Ausstiegsklausel für 25,5 Millionen Euro. Hazards Marktwert beträgt laut Transfermarkt sogar 38 Mio.

4. Romelu Lukaku

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Ebenso wie Thorgan Hazard wurde auch Romelu Lukaku früh durch Chelseas Talentspäher entdeckt. Der wuchtige Mittelstürmer kam bereits als 18-Jähriger aus Anterwerpen an die Stamford Bridge.

15 Millionen Euro Ablöse ließen sich die Blues Lukaku kosten. Nach Leihen an West Brom und Everton hatte der Belgier bewiesen, dass er in der Premier League treffsicher ist.

Doch statt auf Lukaku zu setzen, ließ der damalige Chelsea-Coach Jose Mourinho (56) den Offensivakteur 2014 für 35 Millionen Euro zum FC Everton ziehen.

Dieser Deal sollte sich als Fehler für Chelsea erweisen. 2017 wollte Antonio Conte (50) den Angreifer zurückholen. Chelsea war bereit, das Doppelte der drei Jahre zuvor eingenommenen Ablösesumme zu zahlen.

Lukaku entschied sich allerdings gegen Chelsea und heuerte für 85 Mio. Ablöse bei Manchester United an. Seit Sommer 2019 geht er für Inter Mailand auf Torejagd.

3. Arjen Robben

Arjen Robben wird über sein Karriereende hinaus als eines der Gesichter des FC Bayern München in Erinnerung bleiben.

Der Rechtsaußen wurde achtmal Deutscher Meister, fünfmal Pokalsieger und 2013 Champions-League-Sieger.

Seinen Durchbruch in Europa schaffte Robben einst bei Chelsea, die ihn 2004 für 18 Millionen Euro von PSV Eindhoven verpflichteten.

Nach drei Jahren verkaufte Chelsea den Flügelstürmer an Real Madrid. Für 35 Millionen Euro.

Was auf den ersten Blick für damalige Verhältnisse als gutes Geschäft erschien, ist im Nachgang allerdings kein guter Transfer.

Robben, der bei Real Madrid zwei Jahre spielte und dann zum deutschen Rekordmeister wechselte, wurde nach seinem Chelsea-Abschied zum Weltstar.

Seine eindrucksvolle Bilanz: 96 Champions-League-Spiele (37 Tore) und 112 Partien in der Champions League (32 Treffer).

2. Kevin de Bruyne

Ebenso wie seine belgischen Landsleute Eden Hazard, Thorgan Hazard, Thibaut Courtois und Romelu Lukaku kam Kevin de Bruyne als Youngster an die Stamford Bridge.

Acht Millionen Euro Ablöse machte Roman Abramowitsch  2012 locker. Bei einer Leihe an Werder Bremen ließ Kevin de Bruyne dann aufhorchen.

Der Mittelfeldregisseur setzte sich auf Anhieb in der Bundesliga durch, die Interessenten standen Schlange, unter anderem Borussia Dortmund.

Doch Kevin de Bruyne kehrte 2013 zurück zu Chelsea, wo Jose Mourinho (56) ihm allerdings nicht die erhoffte Spielpraxis gewährte.

Anfang 2014 fragte dann der VfL Wolfsburg an und bekam für die Ablösesumme von 22 Millionen Euro Ablöse den Zuschlag im De-Bruyne-Poker.

Für Chelsea sollte sich der Verkauf als einer der schlechtesten der Vereinsgeschichte herausstellen, denn nur eineinhalb Jahre später holte Manchester City den Belgier zurück in die Premier League. Für 76 Millionen Euro.

Mittlerweile beträgt der Marktwert des Ex-Chelsea-Profis laut TRANSFERMARKT sogar b 130 Millionen Euro.

1. Mohamed Salah

Noch schlechter als bei Kevin de Bruyne lief es für Chelsea nur bei Mohamed Salah. Der ägyptische Nationalspieler, Anfang 2014 für 16,5 Millionen Euro aus Basel verpflichtet, wurde ebenfalls in der Ära Jose Mourinho verkauft.

Nach einer einjährigen Leihe an die Roma ging Salahs Spielrecht für 15 Millionen Euro an die Giallorossi über. 2017 ging er für 42 Millionen Euro zum FC Liverpool.

An der Anfield Road hat sich der schnelle Rechtsaußen zum Weltstar gemausert. Sein Marktwert heute: 150 Millionen Euro.

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