Real Madrid :"Fast alles sind Lügen": James Rodriguez meldet sich zu Wort

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Foto: Marcos Mesa Sam Wordley / Shutterstock.com

Im Auswärtsspiel gegen Real Sociedad (2:1) wurde James Rodriguez ein Mandat in der Startelf gewährt. Endlich mal wieder aus Sicht des Kolumbianers.

Die letzte Partie, die er vom Start weg mitgestalten durfte, war das Pokalmatch gegen – wie es der Zufall so will – Real Sociedad Anfang Februar.

Es sei eine gute Frage, warum er nicht regelmäßig spiele, sagt James bei GOL CARACOL: "Das würde ich auch gerne wissen." Infolge mehrerer Verletzungen hatte es der Nationalspieler häufig nicht ins Aufgebot geschafft. James gibt sich ratlos, an seiner Einstellung liegt es jedenfalls nicht, sagt er.

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Foto: Maxisport / Shutterstock.com

"Über mich wird viel gesagt, fast alles sind Lügen"

"Über mich wird viel gesagt, fast alles sind Lügen. Was mich dabei am meisten stört ist die Anzweifelung meiner Professionalität. Das akzeptiere ich nicht. Ich bin sehr professionell, deshalb bin ich auch dort hingekommen, wo ich bin", wettert James gegen die Berichterstattung.

Hintergrund


In den vergangenen Monaten war vor allem über ein Interesse von Manchester United spekuliert worden. So weit, dass die SUN vor Kurzem sogar von einer ersten Offerte reportierte, die allerdings sehr gering ausgefallen sein soll.

Der SSC Neapel und Präsident Aurelio De Laurentiis sollen nach der gescheiterten Verpflichtung 2019 erneut an James interessiert sein. Die besten Karten auf eine James-Zusage dürfte aber Atletico Madrid haben.

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Foto: Marcos Mesa Sam Wordley / Shutterstock.com

James versichert: Keine Probleme mit Zinedine Zidane

Über eine angeblich gestörte Beziehung zu Real-Trainer Zinedine Zidane will James nichts wissen, "es gab nie ein Problem", dementiert er deutlich.

Ein richtig inniges Verhältnis besteht jedoch nicht: "Jeder Trainer hat seinen eigenen Geschmack, wir haben eine normale Arbeitsbeziehung."

Angesichts seines 2021 auslaufenden Vertrags läuft Real die Zeit davon. Eine Entscheidung steht allerdings weiterhin aus. "Ich weiß nicht, was in Zukunft passieren wird", sagt der 28-Jährige. "Wenn ich die Wähl hatte, würde ich einen Klub wählen, bei dem ich meine Fähigkeiten und mein Potenzial zeigen könnte."

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