Für Eden Hazard und Co. :Fast vier Milliarden: Neuer Rekord auf dem Transfermarkt

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Auf dem Transfermarkt herrschte auch in der Sommer-Transferperiode 2019 keine Zurückhaltung.

Vereine aus der Premier League, der Serie A, der Ligue 1, der Primera Division und der Bundesliga haben 75,7 Prozent der weltweiten 3,97 Milliarden Euro ausgegeben.

Laut UEFA und FIFA sind die Ausgaben somit um 8,3 Prozent gestiegen.

Am aktivsten waren englische Vereine. Zwar gaben sie weniger als im Vorjahr aus,  brachten es aber bei 478 Spielerverpflichtungen dennoch auf die stattliche Summe von 1,23 Milliarden Euro.

Unter anderem hat Manchester United Harry Maguire für 87 Millionen Euro verpflichtet und der FC Arsenal Nicholas Pepe für 80 Millionen.

Auch die Spanier haben die Grenze von einer Milliarde Euro gebrochen und insgesamt 1,06 Milliarden Euro ausgegeben – aber nur für 418 Spieler.

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Darunter waren Eden Hazard, der für 100 Millionen Euro von Chelsea zu Real Madrid ging oder Joao Felix, für den Atletico Madrid stattliche 126 Millionen Euro in Richtung Benfica Lissabon überwies.

Auch Antoine Griezmann (von Atletico zum FC Barcelona) war mit 120 Millionen Euro nicht günstig.

In Italien wurden 633,5 Millionen Euro für 247 Spieler locker gemacht. Darunter 85 Millionen Euro für Matthijs de Ligt.

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Die deutschen Vereine haben 523,2 Millionen Euro für 363 Spieler ausgegeben. Ganz vorn steht dabei der FC Bayern.

Die Münchner haben 80 Millionen Euro für Lucas Hernandez bezahlt. Weit dahinter landete Borussia Dortmund, das rund 30 Millionen Euro für Mats Hummels in Richtung Süden überwies.

In Frankreich waren die Vereine mit 516,5 Millionen Euro für 296 Spieler zurückhaltender.

Unter dem Strich bleibt, dass die in europäischen Wettbewerben vertretenen Vereine das meiste Geld ausgaben.

So sind die 32 Champions-League-Teilnehmer für 2,7 Milliarden Euro der Ausgaben verantwortlich, immerhin noch 1,28 Milliarden Euro haben die Europa-League-Klubs in neue Spieler investiert.

Die Europapokalteilnehmer sind damit für 58 Prozent der weltweiten Transferausgaben verantwortlich.

Das meiste Geld floss in der Sommertransferphase nach Frankreich. 359 Spieler verließen französische Klubs, die dafür insgesamt 792 Millionen Euro einnahmen.

Die Bundesliga erwirtschaftete nur etwas mehr als die Hälfte dessen (408,6 Millionen Euro, 283 Abgänge) – nur in Italien wurde noch weniger erlöst (400,8 Millionen Euro, 264 Abgänge).

In der Bilanz bleibt nur in Frankreich ein Überschuss (275,5 Millionen Euro).

In der Bundesliga (-114,6 Mio. Euro), der Serie A (-232,7 Mio. Euro), der Primera Divison (-332,9 Mio. Euro) und der Premier League (-500,9 Mio. Euro) steht jeweils ein Verlust.

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