Europameisterschaft 2020 :Favoritenfrage: Toni Kroos sieht DFB-Elf aktuell nicht vorne

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Foto: Maxisport / Shutterstock.com

Toni Kroos sieht die deutsche Nationalmannschaft bei der kommende EURO 2020 nicht im elitären Kreis der Titelfavoriten. "Nein, so realistisch müssen wir sein", antwortet er auf entsprechende Nachfrage im DFB-Interview.

Der 29-Jährige hebt allerdings den Zeitpunkt seiner Aussage hervor: "Aber das sage ich Stand heute."

"Außerdem heißt das nicht, dass wir nicht große Ambitionen und hohe Ziele haben. Wir wollen ein Wörtchen mitreden, wir haben den Anspruch, weit zu kommen."

Die DFB-Elf hat beim Kontinentalturnier eine wahre Horror-Gruppe zugelost bekommen. Der amtierende Europameister Portugal sowie Weltmeister Frankreich stehen bislang als Gegner fest, hinzu kommt Playoff-Sieger A der Nations League.

Hintergrund


Kroos macht das Abschneiden auch vom Personalstand abhängig. Bisher sei noch nicht abschließend bekannt, was mit Leroy Sane und Niklas Süle sei, erklärt Kroos im Zuge dessen.

Zumindest Leroy Sane ist nach Kreuzbandriss zu Wochenbeginn auf den Rasen zurückgekehrt.

Die Vorbereitungsspiele bis zum EM-Endturnier müsse man optimal nutzen. Gleichwohl gebe es laut Kross "zwei, drei" Mannschaften, die der DFB-Auswahl im Moment einen Schritt voraus seien: "Das heißt aber nicht, dass es im Juni immer noch so sein muss."

Führungsspieler Kroos blickt nach dem Seuchenjahr 2018 zufrieden auf die Entwicklung in 2019 zurück.

"Ich finde: In diesem Jahr haben wir uns deutlich verbessert. Wir haben es aber zu selten geschafft, über 90 Minuten konstant auf einem guten Level zu sein."

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