Borussia Dortmund :Favre-Nachfolge: Interne Lösung, Ex-BVB-Knipser oder großer Name?

Foto: Jose Breton- Pics Action / Shutterstock.com
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Borussia Dortmund läuft den eigenen Ansprüchen hinterher. In der Bundesliga sind die Schwarzgelben nur Tabellensechster. Gegen Paderborn gab es ein bitteres 3:3.

Sollte der BVB in der Champions League beim FC Barcelona nicht bestehen und auch in der Bundesliga gegen Hertha BSC nicht überzeugen, dürften die Tage von Lucien Favre gezählt sein.

Doch wer könnte den Schweizer beerben? Eine interne Interimslösung wie bei den Bayern Hansi Flick?

SPORT1 durchleuchtet einige Kandidaten. U19-Trainer Michael Skibbe stehe selbst in der Kritik. Somit wäre er wohl keine Option.

Lucien Favres Assistenzcoach Manfred Stefes gelte als loyal. Er werde den Signal Iduna Park wohl ebenfalls verlassen, sollte sein Chef gehen müssen. Bliebe noch der zweite Assistenztrainer Edin Terzic, dem große Motivationskünste nachgesagt werden.

Der größte Name wäre aber zweifelsohne der von Matthias Sammer. Der Berater der BVB-Bosse führte Dortmund 2002 als Cheftrainer zur Meisterschaft.

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Didi Hamann würde Sammer den Borussen mit Kusshand empfehlen. Der Champions-League-Sieger von 2005: "Matthias Sammer ist für mich die 1a-Lösung. Er wäre frei, er kann das machen."

Der 46-Jährige bei SKY weiter: "Wenn er Interesse signalisiert, dass er es machen kann oder will, dann gibt es für mich keine Diskussion, dass er es bis Saisonende kann oder machen soll. Dann hast du Zeit, im Sommer einen neuen Trainer zu suchen."

Allerdings hat Sammer häufig klargestellt, dass er nicht mehr als Trainer arbeiten will. Laut Hamann wäre Sammer aber "mit Sicherheit die beste Lösung".

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Oder folgt ein anderer großer Name auf Lucien Favre? Spekuliert wird über ein Interesse an Mauricio Pochettino (47), der jüngst bei Tottenham entlassen wurde und auch bei den Bayern gehandelt wird.

Allerdings wäre Pochettino wohl kurzfristig nicht zu bekommen. Medienberichten zufolge gehen Pochettino dank einer Vertragsklausel 14,5 Millionen Euro durch die Lappen, wenn er sich innerhalb von drei bis sechs Monaten einem neuen Arbeitgeber anschließt.

Ebenfalls erst frisch von seinen Aufgaben entbunden ist Niko Kovac. SPORT1 bringt ihn als Trainerkandidaten an der Adi-Preißler-Allee ins Gespräch.

Allerdings darf bezweifelt werden, ob die BVB-Bosse ausgerechnet den Ex-Bayern-Coach verpflichten, zumal das Verhältnis des Kroaten zu BVB-Abwehrchef Mats Hummels als belastet gilt.

Ein Kandidat mit Stallgeruch würde da eher zu den Schwarzgelben passen: Heiko Herrlich.

Der 47-Jährige stürmte einst für den BVB, er trainierte zuletzt Bayer Leverkusen und ist seit Dezember 2018 vereinslos.

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