FC Barcelona :Gehaltsobergrenze sinkt deutlich - erhält Barça eine kräftige Finanzspritze?

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Foto: Agencia EFE / imago images
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Der FC Barcelona befindet sich finanziell in einer erschreckenden Situation. Den Blaugrana scheint sich jedoch ein Ausweg aus der Malaise zu bieten.

Wie El Curubito TV berichtet, ist ein Unternehmen aus Dubai bereit, 1,5 Milliarden Euro zu investieren und so Barça die Schulden quasi abzukaufen. Es wäre ein gutes Geschäft für den hochverschuldeten Klub, heißt es. Teil des Deals soll ein für aktuelle Verhältnisse günstig gelegener Rückzahlungsplan sein.

Hintergrund

Die kommenden zwei Jahre müsse Barça gar nichts zahlen, die Vereinbarung könne sogar auf bis zu zwölf Jahre ausgedehnt werden. Die von der namentlich nicht genannten Firma geforderten Zinsen seien sehr gering.

Vereinspräsident Joan Laporta hatte Mitte August erschreckende Finanzkennzahlen bekanntgegeben. "Die Schulden belaufen sich ab dem 30. Juni auf 1,35 Milliarden Euro", verkündete Laporta.

Barça muss weiter Gehalt einsparen

Dass Barcelona weiter sparen muss, zeigt auch die neue Gehaltsobergrenze. Laut Laliga.com müssen die Katalanen ihren Salary Cap für die laufende Spielzeit von 347 Millionen Euro auf gerade einmal 97 Mio. senken. Kein Wunder, dass Präsident Joan Laporta Lionel Messi ziehen lassen musste und Antoine Griezmann an Atletico Madrid abgab.

Mit der neuen Obergrenze liegt Barça nur noch auf dem siebten Rang des LaLiga-Rankings. "Das ist eine Folge der Verluste und Exzesse der vergangenen Spielzeiten", so Generaldirektor José Guerra. Real Madrid hingegen hat gut gewirtschaftet und darf 739 Millionen für Gehälter ausgeben.

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