Neues Angebot für Joao Felix: So will Barça Atletico Madrid überzeugen

05.12.2022 um 13:58 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Joao Felix steht angeblich erneut auf der Einkaufsliste des FC Barcelona - Foto: / Getty Images

Raphinha, Ousmane Dembele, Ferran Torres, Ansu Fati, Robert Lewandowski: Der FC Barcelona verfügt über fünf hochkarätige Angreifer, besitzt zudem in Memphis einen Stürmer mit Weltklassepotenzial als Edel-Backup.

Gute Angreifer kann man aber nie genug haben, scheinen sich die Blaugrana zu denken. Wie das spanische Onlineportal fichajes.net in Erfahrung gebracht haben will, streckt Barça seine Fühler nach Joao Felix aus.

FC Barcelona will Joao Felix ausleihen

Die FCB-Verantwortlichen planen demnach eine Kontaktaufnahme mit Atletico Madrid, um ein Leihgeschäft bis zum Sommer 2024 vorzuschlagen. 20 Millionen Euro sollen als Leihgebühr in Spaniens Hauptstadt fließen, 2024 sollen Joao Felix' Transferrechte für 70 bis 80 Millionen Euro endgültig an die Katalanen übergehen.

Joao Felix, der 2019 für die vereinsinterne Rekord-Ablöse von 127 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Atletico wechselte, hat den großen Durchbruch bei den Colchoneros bisher noch nicht geschafft.

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Joao Felix steht seit 2019 bei Atlético Madrid unter Vertrag - Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com

In der aktuellen Spielzeit sitzt er unter Trainer Diego Simeone meist auf der Bank. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will der WM Fahrer das Wanda Metropolitano im Winter verlassen und sich einer Mannschaft anschließen, die offensiveren Fußball als Atletico Madrid spielt.

Barça war schon mehrfach Felix dran

Dass der FC Barcelona Interesse an Joao Felix bekundet, ist grundsätzlich nichts Neues. Präsident Joan Laporta bestätigte bereits im vergangenen März, dass man sich mit dem Angreifer beschäftigt habe.

"Wir haben im vergangenen Sommer einen Wechsel in Erwägung gezogen, aber es war nicht möglich. Atletico Madrid wollte sich nicht von ihm trennen. Ich hoffe, dass niemand Atletico deswegen böse ist", sagte der Barça-Boss gegenüber RAC1.

Verwendete Quellen: fichajes.net