FC Barcelona :Ousmane Dembele entschied sich wegen Barça gegen Wechsel zum FC Bayern

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Als Ousmane Dembele 2016 noch in Diensten von Stade Rennes stand, bemühte sich die europäische Creme de la Creme um die Unterschrift des jungen Franzosen. Den Zuschlag erhielt Borussia Dortmund, das 35 Millionen Euro in die Bretagne überwies.

Aus der Bundesliga hatte damals auch der FC Bayern seine Fühler ausgefahren. Michael Reschke, seinerzeit Technischer Direktor, berichtet im Podcast Bayern-Insider von den damaligen Bemühungen: "Marco Neppe (damals Scout; Anm. d. Red.) und ich waren mehrfach in Rennes, haben ihn beobachtet und waren hochinteressiert, ihn zu verpflichten."

Hintergrund

Die bayrischen Späher hatten Dembele aber nicht nur vor Ort in Augenschein genommen, sondern gleichzeitig mit der Familie, dem Sohn des Präsidenten sowie Sportdirektor Mikael Silvestre korrespondiert.

Ousmane Dembele: FC Bayern auf "recht gutem Weg" gewesen

Der FC Bayern sei sogar auf einem "recht guten Weg" gewesen, erinnert sich Reschke. "Wir hatten aus unserer Warte eine realistische Chance, ihn damals zu verpflichten. Die wirtschaftliche Komponente war für uns damals unproblematisch. Die Ablöse lag knapp im zweistelligen Millionenbereich. Das wollten wir auf jeden Fall umsetzen."

Warum ist der sich auf einem guten Weg befindliche Deal dann überhaupt geplatzt? Überraschenderweise hatte schon damals der FC Barcelona in einer gewissen Art und Weise seine Finger im Spiel.

"Der Junge wollte einfach nach Barcelona. Und ihm war klar: Wenn ich zum FC Bayern wechsele, ist der Weg nach Barcelona zugemauert", interpretiert Reschke die damalige Situation. Den Traum hat sich Dembele bekanntermaßen erfüllt, nach nur einem Jahr beim BVB ging es für 135 Millionen Euro in die katalanische Metropole. Der Rest ist bekannt.

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