60 Millionen: Xavi und Cruyff einigen sich auf Busquets-Nachfolger

14.12.2022 um 12:24 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Sergio Busquets könnte den FC Barcelona in Kürze verlassen - Foto: / Getty Images

Was wird aus Sergio Busquets? Der Defensivstratege steht nur noch wenige Monate beim FC Barcelona unter Vertrag, Vereine aus der Major League Soccer buhlen um seine Unterschrift.

Eine Entscheidung über seine Zukunft hat der Nationalspieler offiziell noch nicht getroffen, die Spatzen pfeifen aber vom Dach, dass der Altmeister  Barça im Sommer 2023 verlassen wird.

Xavi will seinen ehemaligen Mitspieler zwar halten, allerdings ist das hohe Gehalt Busquets' ein Problem. Der Welt- und Europameister gehört neben Jordi Alba zu den Topverdienern und müsste eine kräftige Gehaltskürzung akzeptieren, um eine Vertragsverlängerung zu erhalten.

Viele Spieler werden mit Barca in Verbindung gebracht

Zieht es Busquets weg, muss Ersatz her. Zahlreiche Namen wurden in der Gerüchteküche bereits gehandelt, unter anderem N'Golo Kante und Jorginho vom FC Chelsea sowie Ilkay Gündogan von Manchester City.

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Xavi Hernandez wünscht sich wohl Martin Zubimendi von Real Sociedad als Neuzugang - Foto: Saolab Press / Shutterstock.com

FC Barcelona will Martin Zubimendi

Laut der Fachzeitung Sport haben sich Xavi Hernandez und Jordi Cruyff (48) auf einen anderen Kandidaten geeinigt: Martin Zubimendi von Real Sociedad. Trainer und Sportdirektor sollen Barça-Präsident Joan Laporta bereits mitgeteilt haben, dass Zubimendi der Auserwählte sei.

Das Problem: Der Mittelfeldspieler verlängerte seinen Vertrag erst vor wenigen Monaten langfristig bis 2027. Real Sociedad ist nicht an einem Verkauf des 6ers interessiert. Barça müsste aller Voraussicht nach die Ausstiegsklausel in Zubimendis Arbeitspapier ziehen.

Diese liegt bei 60 Millionen Euro. Viel Geld für die klammen Katalanen, die im vergangenen Sommer Probleme mit dem Financial Fairplay der Primera Division hatten und durch das Aus in der Vorrunde der Königsklasse millionenschwere Einbußen hinnehmen müssen.

Verwendete Quellen: Sport