Alexandre Lacazette nimmt für Rückkehr zu Olympique Lyon Gehaltseinbußen in Kauf

03.06.2022 um 16:24 Uhr
von Thomas Schmidt
Bundesliga-Experte
Bayern-Fan seitdem er denken kann. Kennt sich in Sachen Rekordmeister und Bundesliga bestens aus, seit 2022 im Team von Fussballeuropa.com.
alexandre lacazette
Foto: / Getty Images
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Nach Informationen der Fachzeitung L'Equipe hat der Mittelstürmer Präsident Jean-Michel Aulas sein Ja-Wort für eine Anstellung in Lyon gegeben. Die Zusammenarbeit soll in Kürze offiziell verkündet werden.

Lacazette stammt aus der Lyonnais-Jugendabteilung und verbrachte acht Jahre bei den Profis. Nach 275 Pflichtspielen mit 129 Toren und 43 Vorlagen wechselte er 2017 für 53 Millionen Euro Ablöse zum FC Arsenal. Bei den Gunners wird sein am Monatsende auslaufender Vertrag nicht verlängert.

Olympique Lyon arbeitete laut L'Equipe bereits seit dem Herbst an einer Rückkehr Lacazettes. Der erste Vorstoß soll das Ziel gehabt haben, den Mittelstürmer bereits in der Winterpause zurückzuholen. Dieses Vorhaben scheiterte.

Nun hat der ehemalige französische Serienmeister (von 2002 bis 2008 ging der Titel stets nach Lyon) Überzeugungsarbeit geleistet. Sogar die Tatsache, dass man die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb verpasst hat, verhindert die Unterschrift von Lacazette nicht.

Für seine Rückkehr zum Heimatverein nimmt Lacazette dem Vernehmen nach deutliche Gehaltseinbußen in Kauf. Statt wie bisher rund 5 Millionen Euro pro Jahr wird er zukünftig knapp die Hälfte kassieren. Der ehemalige Nationalstürmer (16 Einsätze, drei Tore) soll allerdings ein üppiges Handgeld erhalten.

Arsenal verabschiedet Lacazette

Der FC Arsenal verabschiedete Lacazette bereits offiziell. "Alex Lacazette wird uns zum Ende seines aktuellen Vertrages, der bis zum 30. Juni läuft, verlassen", heißt es auf der Webseite der Gunners. "Laca war ein fantastischer Spieler für uns", lobt Coach Mikel Arteta: "Er war auf und neben dem Platz ein echter Anführer und hat unsere jüngeren Spieler sehr beeinflusst."

Verwendete Quellen: L'Equipe
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