FC Barcelona :Xavi erhält Freigabe - muss Barça 5 Millionen zahlen?

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Foto: Xinhua / imago images
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Xavi Hernandez steht unmittelbar davor neuer Cheftrainer des FC Barcelona zu werden. Wie die Mundo Deportivo schreibt, kam es an diesem Freitag zu einem finalen Treffen zwischen dem Iberer und seinem aktuellen Klub Al-Sadd SC.

Wie sich das genaue Modell darstellen wird, ist noch nicht vollends geklärt. Barça will aber unbedingt mit Xavi zusammenarbeiten und sei sogar bereit, dass sollte sich der 41-Jährige mit Al-Sadd nicht einig werden, die Azulgrana seine Ausstiegsklausel aktivieren. Schätzungen zufolge beläuft sich der Passus auf fünf Millionen Euro.

Hintergrund

Am Donnerstag kam es zu einem Treffen zwischen Xavi, seinem Bruder und Assistenten Oscar Hernandez, seinen Agenten Fernando Solanas und Arturo Canales sowie der Delegation aus Barcelona, namentlich Mateu Alemany und Rafael Yuste. Während des Austauschs wurden die Details zwischen Barça und Xavi besprochen.

In Barcelona geht man derweil davon aus, dass die festgeschrieben Ablöse nicht zur Zahlung anfallen wird. Mohammed bin Khalifa Al Thani, Hauptverantwortlicher bei Al-Sadd, und Xavi pflegen nach wie vor eine sehr gute Beziehung, die Barça wohl fünf Millionen Euro sparen lässt.

Al Sadd bestätigt Abschied von Xavi

Ob die Ablöse fällig wird, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Xavi wird neuer Barça-Trainer. "Xavi hat uns vor einigen Tagen seinen Wunsch mitgeteilt, zu diesem Zeitpunkt nach Barcelona zu gehen, da sich sein Heimatverein gerade in einer kritischen Phase befindet, und wir verstehen dies und haben uns entschieden ihm nicht im Weg zu stehen", teilte Al-Sadd-Geschäftsführer Turki Al Ali mit.

Xavi Hernandez, der 2015 aus Barcelona nach Katar gewechselt und bis 2019 als Spieler und in der Folge als Chefcoach angestellt war, werde weiterhin mit Al Sadd in Verbindung bleiben, so Al Ali: "Xavi und seine Familie sind in Doha weiterhin willkommen."

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