FC Barcelona Anthony Martial ließ Chance liegen, für Juve oder Barça zu spielen

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Im noch nicht allzu fern zurückliegenden Wintertransferfenster hatten sich Anthony Martial einige – objektiv betrachtet – interessante Optionen geboten. Im Interview mit dem Diario de Sevilla eröffnet der Stürmer, dass unter anderem Juventus Turin und der FC Barcelona den Kontakt zu seinem Management gesucht hatten.

"Juventus hat versucht, mich zu verpflichten. Ich habe mit meinem Berater gesprochen und ihm gesagt, dass ich lieber nach Sevilla gehen würde", schildert Martial die Situation im Januar. Der Wechsel zum FC Sevilla sei schließlich die beste Option für ihn und seine Familie gewesen. An die Andalusier ist der 26-Jährige bis zum Saisonende ausgeliehen. Eine Kaufoption ist mit Manchester United nicht vereinbart worden.

Anthony Martial hat Barça für den FC Sevilla abgesagt

Neben Juve hatte Martial in den zurückliegenden Wochen die Möglichkeiten ausgeschlagen, künftig für Barça auf Torejagd zu gehen. "Ja, der FC Barcelona hat mit meinem Berater gesprochen. Aber wie gesagt, ich habe mit ihm gesprochen und gesagt: 'Meine Priorität ist Sevilla.' Und wenn ich jemandem etwas sage, dann ändere ich es nicht, sondern ich halte mein Wort."

FC Barcelona

Am vergangenen Wochenende gab Martial sein vielbeachtetes Debüt, enttäuschte aber wie seine Kollegen beim 0:0 in Osasuna. Um auf mehr Spielzeit zu kommen als in Manchester, hat Sevilla intensiv verhandelt und soll für die kommenden Monate lediglich das Gehalt und keine Leihgebühr zahlen. Übers Jahr verteilt kassiert Martial auf der Insel etwa 15 Millionen Euro.

"Sowohl Sevilla als auch ich haben uns bemüht, dass ich kommen konnte. Ich habe weniger Gehalt, aber ich weiß auch, dass die Zahlung meines Gehalts eine Anstrengung für den Verein ist", so Martial, der für sich, das betont er, mit Sevilla die richtige Entscheidung getroffen habe. "Es ist ein sehr guter Verein, ein Familienverein."