Ausstiegsklausel: Barça verhandelt wegen Borna Sosa

12.04.2022 um 07:44 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
borna sosa
Foto: / Getty Images
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Seitdem Borna Sosa vor vier Jahren zum VfB Stuttgart wechselte, ist beim Kroaten ein stetiger Aufwärtstrend zu erkennen. Gute Linksverteidiger sind rar gesät, weshalb der FC Barcelona laut Sky Sosa im Sommer verpflichten möchte.

Barça-Scouts sollen den 24-Jährigen am Freitag vergangener Woche beim 0:2 gegen Borussia Dortmund in der Bundesliga gescoutet haben. Zudem seien die Gespräche mit Sosas Vertretern bereits im Gange. Von einer Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro ist die Rede.

"Wir haben immer betont, dass wir uns bei entsprechenden Angeboten mit dem jeweiligen Spieler zusammensetzen, um die beste Lösung für den VfB und den Spieler zu finden", sagte Stuttgarts Sportchef Sven Mislintat vor Kurzem. Im Fall Sosa wären dem VfB aufgrund der angeblichen Ausstiegsklausel die Hände gebunden.

Sogar der deutsche Fußballverband war heiß auf Sosa, der in Zagreb geboren wurde, aber wegen seiner in Berlin geboren und aufgewachsenen Mutter einen deutschen Pass bekam. Für den DFB entschied sich Sosa aber dann trotzdem nicht. Inzwischen kommt er auf fünf Länderspiele für Kroatien.

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Der feine Techniker, der in 25 Pflichtspielen dieser Saison auf zwei Tore und starke acht Vorlagen kommt, wird aber nicht nur von Barça umworben. Der FC Bayern, Inter Mailand sowie der FC Chelsea sollen Sosa ebenfalls beobachten.

Verwendete Quellen: Sky
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