FC Barcelona :Barça bestätigt Deal: Wirbelwind Malcom vergrößert Valverdes Optionen

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Foto: Ververidis Vasilis / Shutterstock.com

Malcom war am Montag bereits auf dem Weg nach Italien. Girondins Bordeaux und der AS Rom hatten sich auf eine Ablöse von 32 Millionen Euro plus vier Millionen Boni geeinigt.

Doch die Giallorossi und ihre Tifosi warteten am Flughafen vergeblich auf den brasilianischen Wirbelwind. Der Grund: Barça funkte dazwischen.

Die Katalanen gaben ihr Werben um Willian (29) vom FC Chelsea auf - wohl wegen zu hoher Ablöseforderungen der Blues - und gaben ein Eil-Gebot in Bordeaux für Malcom ab. Die Franzosen beorderten den Stürmer zurück.

41 Millionen Euro Ablösesumme plus eine Million Euro Boni überzeugten die Franzosen. Malcom wurde Barcelona versprochen.

Hintergrund


Die Berater des ehemaligen brasilianischen U23-Nationalspielers reisten am Dienstagvormittag nach Barcelona und verhandelten mit Sportdirektor Eric Abidal und Co. über eine Zusammenarbeit - erfolgreich.

Wie Barcelona am Abend verkündete unterschreibt Malcom bis 2023 im Camp Nou, laut MUNDO DEPORTIVO mit einer Ausstiegsklausel über 400 Millionen Euro.

Noch am Dienstagabend wird der Rechtsaußen, der auch links und zentral auflaufen kann, den Medizincheck auf dem Vereinsgelände der Katalanen absolvieren und vor dem Barça-Wappen für erste Fotos posieren.

Mit Malcom bekommt Chefcoach Ernesto Valverde einen trickreichen, abschlussstarken und schnellen Flügelflitzer, der die Optionen in der Offensive weiter vergrößert.

In Ousmane Dembele und Malcom stehen Valverde nun zwei waschechte Flügelstürmer internationaler Spitzenklasse zur Verfügung, die auf beiden Seiten wirbeln können.

Hinzu kommen der gesetzte Lionel Messi sowie Stoßstürmer Luis Suarez und Winter-Neuzugang Philippe Coutinho, der sowohl im offensiven Mittelfeld als auch auf dem Flügel zu überzeugen weiß.

Ernesto Valverde kann nun auch taktisch aus dem Vollen schöpfen. Denkbar ist ein klassisches Barça-4-3-3 sowie ein in der vergangenen Saison erfolgreich praktiziertes 4-4-2.

Auch ein 4-2-1-3-System mit Messi als zentralem Spielmacher und zwei Flügelstürmern plus Mittelstürmer Luis Suarez ist denkbar.