SSC-Boss Aurelio De Laurentiis

"Barça hatte kein Geld für Kalidou Koulibaly"

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Foto: / Getty Images

40 Millionen Euro Ablöse lässt sich Chelsea die Dienste von Kalidou Koulibaly kosten. Der Senegalese verlässt die Partenopei ein Jahr vor seinem Vertragsende in Richtung Stamford Bridge, wo er das Erbe von Antonio Rüdiger (29, Wechsel zu Real Madrid) antreten soll.

Barça war ebenfalls an Koulibaly interessiert, war aber nicht flüssig genug. "Ich habe ihm gesagt, dass er nicht nach Barcelona gehen kann, weil Barcelona nicht das Geld hat, sie sind in Schwierigkeiten", erklärte Aurelio De Laurentiis gegenüber Radio Kiss Kiss Napoli.

FC Barcelona

Der Napoli-Präsident weiter: "Dann kam Chelsea, und wir konnten jemandem wie Koulibaly den Wunsch nicht abschlagen." Der Innenverteidiger sei einer verdienter Spieler, der mit dem Traum nach einer Veränderung in eine andere Liga an ihn herangetreten sei. "Dann darf man nicht mauern", so De Laurentiis.

Der Präsident "versuchte alles", um den Abwehrchef am Vesuv zu halten. "Ich habe ihm 6,5 Millionen Euro Gehalt pro Jahr für fünf Spielzeiten geboten." Vergeblich. Koulibaly verlässt Neapel nach acht Jahren und geht seinem Dienst zukünftig in der Premier League nach. Bei Chelsea unterschrieb er einen Vierjahresvertrag.