FC Barcelona :Barça-Kandidat Xavi bittet Al-Sadd um Freigabe – Appell an "gesunden Menschenverstand"

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Foto: Xinhua / imago images
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Es war ein deutlicher Wortbeitrag, den Turki Al-Ali am Mittwochabend abgeleistet hat. "Wir sind entschlossen, unseren Trainer Xavi bei uns zu behalten, und wir können nicht zulassen, dass er zu diesem entscheidenden Zeitpunkt der Saison geht", ließ sich der Geschäftsführer des Al-Sadd SC zitieren. Dort ist Xavi Hernandez noch bis 2023 als Trainer beschäftigt.

Der FC Barcelona hatte in dieser Woche erstmals eine Vereinsdelegation nach Katar entsandt, um dort über die Modalitäten eines Xavi-Wechsels zu sondieren. Der 41-Jährige soll im Camp Nou die Nachfolge des entlassenen Ronald Koeman antreten. Das Barça-Lager war sich sicher, dass es bei den Verhandlungen zu keinen Komplikationen kommen wird. Doch was läuft in Barcelona schon normal in diesen Tagen.

Hintergrund

Xavi weiß sich nun offenbar nicht mehr anders zu helfen, als den Weg an die Öffentlichkeit zu gehen. "Ich bin eine sehr positive Person und denke, dass sie sich allein schon aus gesundem Menschenverstand einigen müssen", sagt Xavi gegenüber dem katalanischen TV3. "Beide Vereine kennen meinen Standpunkt und ich hoffe, dass bald eine Lösung gefunden wird."

Xavi Hernandez will Barça langfristig übernehmen

Gleichzeitig spricht Xavi von einem spannenden Schritt in seiner Karriere. "Wer auch immer zu Barça kommt, muss kein Messias sein. Es geht um den Aufbau eines Teams und um die Wiederherstellung von Begeisterung und Positivität", will die Vereinsikone bei seinem Herzensklub langfristig etwas bewegen.

Es werden spannende Tage in Katar, das Ergebnis der Verhandlungen scheint völlig offen. "Die beiden Klubs sind in Gesprächen und wir wissen nicht, wie es ausgehen wird", sagt Xavi, der von einer emotionalen Situation berichtet.

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