Barça-Kapitän Sergio Busquets verärgert über Kritik – Xavi findet warme Worte

19.10.2022 um 15:59 Uhr - Update: 17:44 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
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Barça-Kapitän Sergio Busquets fühlt sich ungerecht behandelt - Foto: / Getty Images
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Sergio Busquets hat offenbar die Nase voll davon, dass praktisch er allein für die vergangene Woche der Schande verantwortlich gemacht wird. Laut Mundo Deportivo ist der 34-Jährige angesichts der Schärfe der Kritik sowie des mangelnden Respekts ihm gegenüber verärgert.

Der Spielführer des FC Barcelona hatte im Gruppenspiel der Champions League gegen Inter Mailand (3:3) und im Clasico gegen Real Madrid (1:3) jeweils entscheidend vor einem Gegentor gepatzt. Busquets versucht das Geschehene von sich wegzuhalten und sich auf Barça zu konzentrieren.

Die unmögliche Art, in der sich Teile der Anhänger über Busquets äußern, dürfte nicht gerade dazu beitragen, dass der Routinier seinen 2023 auslaufenden Vertrag vielleicht doch noch verlängert.

Busquets hat angeblich schon vor Längerem beschlossen, dass er seine letzte Saison im Barça-Trikot spielt. Sein wohl karriereabschließendes Ziel ist die Major League Soccer, von dort soll Inter Miami locken.

Barça-Trainer nimmt Sergio Busquets in Schutz

Trainer Xavi Hernandez, der allgemein bekannt als großer Busquets-Fan gilt, nimmt das Vereinsurgestein während der Pressekonferenz vor dem anstehenden Meisterschaftsspiel gegen den FC Villarreal (Donnerstag, 21 Uhr) in Schutz.

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"Wenn man verliert, sind wir alle bloßgestellt. Das ist normal, das ist Barça. Es ändert nichts daran, dass er immer noch wichtig und entscheidend ist", stellt sich Xavi vor den kritisierten Routinier.

Busquets' auslaufender Vertrag rückt nach fortschreitender Saisondauer immer mehr in den Fokus. Dessen ist sich freilich auch Xavi bewusst, der erst mal sehen wolle, was am Ende passiere, aber erneut seine Verlängerungsabsicht durchblicken lässt: "Wir haben keinen Ersatz. Wir hatten Pjanic, der wie Nico gegangen ist. Jetzt haben wir Frenkie, Kessie oder wir können einen Innenverteidiger ausprobieren... deshalb ist Busi so wichtig."

Verwendete Quellen: Mundo Deportivo
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