Barça-Knall: Xavi könnte Jordi Alba ausbooten

30.08.2022 um 11:59 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
jordi alba
Foto: / Getty Images

Die Zukunft von Jordi Alba (33) ist scheinbar alles andere als in Stein gemeißelt. Laut der AS würde sich Trainer Xavi Hernandez keineswegs dagegen sperren, den routinierten Linksverteidiger abzugeben. Schon vor einem Jahr soll Barça erfolglos an der Trennung gearbeitet haben.

Xavi war nach seinem Amtsantritt im November vergangenen Jahres noch vollkommen überzeugt von Albas Qualitäten. Inzwischen hat beim Trainer der Blaugrana allerdings ein Umdenken stattgefunden. Xavi ist der Meinung, dass Alba entbehrlich ist.

Für einen kurzfristigen Abgang müssen jedoch verschiedene Szenarien eintreffen, wobei in dem Bericht schon erwähnt wird, dass sich Xavi bewusst ist, dass es nahezu unmöglich ist, Alba noch in den kommenden Tagen an einen anderen Klub abzutreten. Das Abgeben des Topverdieners wäre gleichwohl eine Entlastung des ohnehin noch viel zu hohen Gehaltsbudgets.

Barça und Jordi Alba: Alles hängt an Marcos Alonso

Albas möglicher Abgang hängt vor allen Dingen an der Personalie Marcos Alonso. Barça-Präsident Joan Laporta soll dem Linksverteidiger versichert haben, dass er in den nächsten 48 Stunden alles in seiner Macht stehende tun wird, ihm ihn vom FC Chelsea loszueisen.

Was Alba außerdem ersetzbar macht, ist der in den ersten Pflichtspielen stark aufspielende Alex Balde. Der 18-Jährige hatte zuletzt zweimal in Folge den Vorzug vor Alba erhalten und bei jedem Einsatz eine überzeugende Partie abgeliefert.

Sollte Alba tatsächlich den Verein noch verlassen, angesichts seines noch bis 2024 gültigen Vertrags wäre eine Ablöse fällig, würde Barça eine der großen Identifikationsfiguren abgeben. Alba ließ sich seit Kindesbeinen in der Nachwuchsakademie La Masia ausbilden und kommt auf 431 Profieinsätze.

Verwendete Quellen: AS