Barça müsste bei Entlassung von Ronald Koeman irre Summe zahlen

21.09.2021 um 09:38 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
ronald koeman
Foto: Piotr Piatrouski / Shutterstock.com

Dass es Ronald Koeman in Diensten des FC Barcelona nicht einfach hat, ist längst bekannt. Die sportlichen Vorstellungen seiner Mannschaft sind momentan nicht das Wahre. Dass aber zahlreiche Leistungsträger verletzt fehlen, wird dabei oft nicht eingerechnet.

Mit dem 1:1 am Montagabend gegen den FC Granada gab es eine weitere Blamage, die Koeman angelastet wird. Ronald Araujo rettete erst unmittelbar vor Spielschluss per Kopf einen Punkt für seine Farben. Die Kritikaster reiben sich erneut an Koeman, der sich auch noch einen sprachlichen Fauxpas leistete.

Ronald Koeman leistet sich rhetorischen Fauxpas

Im Anschluss an die Partie sprach der Niederländer von "Tiki-Taki" statt "Tiki-Taka", sehr zum Amüsement der spanischen Presse. Die Marca liefert daraufhin in großen Versalien: "Koeman erfindet Tiki-Taki... obwohl er komplett darauf verzichtet."

Barça-Vereinsboss Joan Laporta, der sich noch vor Saisonstart deutlich hinter Koeman positionierte, schweigt sich bisher aus. Weil der Manager weiß, dass sich sein Klub eine vorzeitige Entlassung Koemans schlicht nicht leisten kann?

Bei Entlassung von Ronald Koeman wird es teuer für Barça

Nach Informationen des Catalunya Radio wären im Falle einer Beendigung der noch bis 2022 datierten Zusammenarbeit zwischen 13 bis 14 Millionen Euro Abfindung fällig. Darüber hinaus soll es eine weitere Vereinbarung geben, die den schwer gebeutelten Verein treffen würde.

Es ist davon die Rede, dass sollte Barça den Vertrag nicht verlängern, eine zusätzliche Summe in Höhe von sechs Millionen Euro fällig wäre. Also jener Betrag, den die Blaugrana im vergangenen Jahr an den niederländischen Verband zahlten.

Verwendete Quellen: Catalunya Radio