Primera Division Barça-Transfers? Joan Laporta dämpft Erwartungen – Vorwurf an LaLiga

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Auch in diesem Sommer erweist sich der FC Barcelona als Schmelztiegel für allerhand Wechselgerüchte. Ernst soll es in den kommenden Wochen vor allem mit Robert Lewandowski werden. Im Dickicht der Spekulationen lässt sich dagegen nicht seriös beurteilen, welche weiteren Spieler die Verantwortlichen rund um das Camp Nou tatsächlich ernsthaft unter Vertrag nehmen möchten.

Joan Laporta ist im Rahmen des Festa de l'Esport Catala von den anwesenden Reportern auf mögliche Transfers in den nächsten Wochen angesprochen worden. Der Vereinspräsident gab sich in seinen Antworten eher verhalten, was vor allen Dingen mit den LaLiga-Reglementierungen zu tun hatte.

Barça-Transfers? "Wir tun, was wir können"

"Neuverpflichtungen? Wir tun, was wir können, denn es ist schwierig. Wir haben keine Komplizenschaft oder Unterstützung von LaLiga", sagte Laporta, und schob vorwurfsvoll nach: "Die 'Fairplay'-Regeln sind im Vergleich zu denen in anderen Ländern zu anspruchsvoll. Das ist ein Handicap, das wir überwinden müssen. Wir sind daran gewöhnt."

FC Barcelona

Zu Laportas Anmerkung darf hinzugefügt werden, dass die Blaugrana in den letzten Jahren nicht gerade der Inbegriff des seriösen Wirtschaftens waren. An den Verfehlungen hat Laporta jedoch keinen Anteil. Vielmehr versucht der Präsident nun, mit dem bei über einer Milliarde Euro liegenden Schuldenberg irgendwie neues Personal unter Vertrag zu nehmen.

"Wir kommen von dort, wo wir herkommen – und es gibt nur ein Geheimnis: Arbeiten und arbeiten, und zwar gut arbeiten", sagte Laporta. "Wir müssen versuchen zu kämpfen, um eine wettbewerbsfähigere Mannschaft zu bilden."