Barça will Memphis nicht an Atleti abgeben – Newcastle bot 20 Mio.

13.01.2023 um 14:38 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Memphis Depay spielt beim FC Barcelona aktuell nur eine untergeordnete Rolle in der Offensivabteilung - Foto: / Getty Images

Zuletzt berichtete die die Sporttageszeitung Marca, dass sich Atletico Madrid und Memphis Depay in fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Zusammenarbeit befinden. Depays Arbeitspapier beim FC Barcelona läuft Ende Juni aus, seit dem 1. Januar darf er offiziell mit anderen Vereinen sprechen.

Atletico Madrid will den schussstarken Stürmer als Ersatz für Joao Felix (Leihe zu Chelsea) und Cunha (Leihe inklusive Kaufpflicht über 50 Millionen Euro an die Wolverhampton Wanderers) an Bord holen. Im Winter kann sich Atleti die Verpflichtung des Stürmers aber wohl abschminken.

Laut Mundo Deportivo haben die Verantwortlichen des FC Barcelona kein Interesse daran, Memphis Depay im Januar in die spanische Hauptstadt ziehen zu lassen. Der Grund: Barcelona will keinen direkten Rivalen verstärken.

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Depays Vertrag beim FC Barcelona läuft am Saisonende aus - Foto: Maciej Rogowski Photo / Shutterstock.com

Newcastle bot 20 Millionen

Einem Verkauf des Nationalspielers ins Ausland steht Barça hingegen offen gegenüber. Zuletzt fragte Newcastle United an, die Magpies boten Barça 20 Millionen Euro Ablöse für einen Winter-Wechsel, doch Memphis lehnte die Anfrage ab.

Mateu Alemany lässt Depay-Zukunft offen

Offerten aus anderen Ligen würde Barça bewerten, dass der Edeljoker verkauft wird, ist aber längst nicht in Stein gemeißelt. Manager Mateu Alemany erklärte im Vorfeld des Halbfinales der Supercopa de Espana gegen Betis Sevilla (6:4 n. E.), dass Depay "ein hochkarätiger Spieler" sei und man viele Spiele zu absolvieren habe. "Wir werden sehen, was passiert."

Verwendete Quellen: Mundo Deportivo