FC Barcelona :Barça will Stadionnamen nach Umbau zu Geld machen - Estadi Cruyff soll temporär als Spielstätte dienen

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Foto: Agencia EFE / imago images
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Das Camp Nou beherbergt 99.354 Plätze und ist damit das größte Stadion, das nur für den Fußball genutzt wird. Die Heimstätte des FC Barcelona bietet also jetzt schon einer unglaublichen Menge an Zuschauern Platz, um die Spiele der Blaugranas zu verfolgen.

Für die Vereinsbosse generieren diese Menschen aber immer noch zu wenige Einnahmen. Aus diesem Grund soll die Kapazität auf 110.000 Plätze erweitert werden. Die Kosten für den Umbau werden von Präsident Joan Laporta auf 1,5 Milliarden Euro geschätzt.

Hintergrund

Da Barça bereits einen Schuldenberg von über 1,3 Milliarden Euro angehäuft hat, sollte die Aufnahme eines Baukredits eigentlich nicht zu den primären Zielen der Katalanen zählen. Die Klubführung erhofft sich aber durch die höhere Auslastung und Modernisierung Mehreinnahmen, die diese Ausgaben rechtfertigen. Nach dem Umbau soll zudem der Stadionname vermarktet werden.

Die Stadionerweiterung würde die Schließung des Camp Nou für ein Jahr bedeuten, da das altehrwürdige Stadion komplett überdacht werden soll. Bis dahin müsste der FC Barcelona seine Heimspiele wahrscheinlich im Estadi Johan Cruyff austragen, wo derzeit nur 6.000 Zuschauer Platz finden.

Die Spielstätte würde temporär für 40.000 bis 50.000 Zuschauer ausgebaut werden. Die Alternative für die Zeit des Umbaus: Das Olympiastadion. Laporta bevorzugt aber, die Auftritte im Estadi Johan Cruyff zu absolvieren.

Die stimmberechtigten Vereinsmitglieder müssen Laporta für die Stadionpläne noch grünes Licht geben. Am 17. Oktober wird entschieden. Der Startschuss für den Umbau soll im Sommer 2022 erfolgen.

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