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Antoine Griezmann: Barça zahlte fragwürdig hohe Provisionen

09.02.2022 um 09:59 Uhr
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Foto: sbonsi / Shutterstock.com
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Fast ein Jahr werden beim FC Barcelona nun schon alle Vorgänge untersucht, die unter dem Vorsitz von Josep Maria Bartomeu durchgeführt worden waren. Zur Prüfung steht auch der Transfer von Antoine Griezmann aus, der im Sommer 2019 für stolze 120 Millionen Euro in die katalanische Metropole gewechselt war.

Bei dem damaligen Blockbusterdeal ging es offensichtlich nicht mit rechten Dingen zu. Die spanische Zeitung El Mundo hat nun Details zur Untersuchung des Griezmann-Deals veröffentlicht. Die angeblich unzulässigen Provisionszahlungen an eine katalanische Anwaltskanzlei haben sich wohl bewahrheitet.

Barça-Anwalt Jose Angel Gonzalez Franco war in den Deal verwickelt und soll den Abschluss mittels einiger "Abkürzungen" beschleunigt haben. In einem entsprechenden Mailverkehr, welcher der Zeitung vorliegt, werden außerdem Verbindungen zu Griezmanns Schwester Maud hergestellt, die als Beraterin ihres Bruders figuriert.

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Antoine Griezmann: Zahlte Barça bis zu 50 Millionen an Prämien?

Demnach hatte Barça Maud Griezmann ein Angebot unterbreitet, das sich auf 40 Millionen Euro belief. Mit der Sonderzahlung sollten die Transferverhandlungen beschleunigt werden. Gonzalez Franco habe außerdem Antoine Griezmann ein Handgeld in Höhe von sieben Millionen Euro plus 2,5 Millionen Euro an variablen Zahlungen angeboten, schreibt El Mundo.

Der neue Vereinspräsident Joan Laporta hatte schon vor dem Antritt seiner Amtszeit deutlich gemacht, dass er sämtliche Ungereimtheiten der letzten Jahre aufdecken wolle – und unmittelbar nach Amtsantritt die Detektei Kroll damit beauftragt, Bartomeus Machenschaften aufs Genaueste zu überprüfen.

Verwendete Quellen: El Mundo

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