FC Barcelona Bruch zweier Barça-Legenden: Lionel Messi fühlt sich von Gerard Pique betrogen

lionel messi gerard pique jubel
Foto: Natursports / Shutterstock.com

Lionel Messi kam am Montag mit einigen seiner ehemaligen Weggefährten des FC Barcelona zu einem Abendessen zusammen. Schnell verbreiteten sich Fotos von der illustren Runde, an der unter anderem Sergio Busquets und Jordi Alba teilnahmen. Findige Betrachter hatten schnell bemerkt, dass Gerard Pique dem Beisammensein nicht beiwohnte. Offenbar aus gutem Grund.

Der Journalist Lluis Canut berichtet bei Onze des katalanischen TV-Senders Esport 3, dass sich ein Graben zwischen Messi und Pique aufgetan hat, der so einfach wohl nicht zu überbrücken sein wird. "Pique gehört nicht zum Kreis der intimsten Freundschaften von Messi innerhalb der Mannschaft. Der Kreis wird von denen gebildet, die beim Abendessen dabei waren."

Verlängerung von Gerard Pique sorgt für Unmut

Wie ist es zum gestörten Verhältnis der beiden gekommen? Immerhin pflegten Messi und Pique während ihrer vielen gemeinsamen Barça-Jahre ein gutes Verhältnis. Infolge der letzten Vertragsverlängerung von Pique soll sich die Beziehung allerdings drastisch verschlechtert haben. Dieser Vorgang wurde im Rahmen der mit dem Klub abgestimmten Gehaltsreduktion abgeschlossen.

FC Barcelona

Canut erzählt: "Messi war deswegen enttäuscht, er fühlte sich von Pique betrogen. Er hat seinen Vertrag nicht verlängert, als Messi noch bei Barça war, was dieser nicht nachvollziehen konnte. Laut Messi hätte es dazu kommen müssen, bevor er ging, um so seinen Abgang zu verhindern." Barça konnte sich das Gehalt von Messi nicht mehr leisten, der den Verein deshalb nach über 20 Jahren im vergangenen Sommer verlassen musste.

Messi hatte seinem Unmut darüber Pique in einer WhatsApp-Nachricht mitgeteilt, berichtet Canut, der Einsicht in das Geschriebene bekommen hatte. "Eine WhatsApp von Messi an einen ehemaligen Vorstandsvorsitzenden, in der er sein Unbehagen und seine Enttäuschung über Pique zum Ausdruck brachte, als ob er allein und im Stich gelassen worden wäre."