FC Barcelona :Busquets-Backup: Darum will Barça Weigl nicht

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Das spanische Sportblatt AS berichtete in dieser Woche, dass der Shooting-Star der Schwarz-Gelben als Backup für Sergio Busquets auf dem Einkaufszettel der Katalanen stehe.

Weigl soll sogar ein Top-Transferziel der Katalanen für die kommende Saison sein, obwohl der Nationalspieler seinen Vertrag beim  BVB erst kürzlich bis 2021 verlängerte.

Der Bericht der in Madrid ansässigen Sporttageszeitung ist aber wohl nicht mehr als pure Spekulation.

Nach Informationen der barçanahen Zeitung SPORT haben sich die Blaugranas längst gegen die Option Weigl entschlossen.

Hintergrund


Zwar halten die Barça-Bosse dem Sportblatt zufolge große Stücke auf Weigl, allerdings werde sich Barcelona nicht in das Rennen um den von mehreren Top-Klubs umworbenen Mittelfeldakteur einschalten.

Der Grund ist einfach: Barcelona ist der Überzeugung, mit Sergio Busquets bereits den besten zentralen Mittelfeldspieler der Welt in seinen eigenen Reihen zu haben – darum verlängerte man mit dem Eigengewächs bis 2021.

Busquets ist – trotz aktueller Formkrise – unumstritten in Barcelona und soll noch Jahre das Mittelfeld der Katalanen organisieren.

Da sich ein Hochkaräter wie Weigl aber mit der Rolle als reiner Ersatzmann für Busquets nicht begnügen wird, nimmt Barcelona Abstand von der Verpflichtung eines direkten Backups.

Die Katalanen sehen Eigengewächs Sergi Roberto und Neuzugang Andre Gomes (kam aus Valencia) als geeignete Kandidaten, Busquets bei Bedarf zu ersetzen.

Zudem könnte Innenverteidiger Javier Mascherano auf seine gelernte Position im defensiven Mittelfeld zurückkehren, wenn Not am Mann ist.