Cesc Fabregas rät Gavi: "Er muss bei Barça bleiben"

02.06.2022 um 15:57 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
cesc fabregas
Foto: / Getty Images
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"Er ist sehr gut, aber er ist erst 17 und kann sich noch sehr verbessern", sagte der spanische Ex-Nationalspieler (110 Spiele) über seinen 18 Jahre jüngeren Profikollegen. Gavi habe in einer sehr schwierigen Phase des FC Barcelona große Persönlichkeit gezeigt und viele Spiele bestritten.

Gavi wurde zu Saisonbeginn 2021/2022 aus der U19 in die erste Mannschaft hochgezogen. Der 17-Jährige schlug hervorragend ein, absolvierte insgesamt 46 Pflichtspiele für den Rekordpokalsieger und feierte im Oktober 2021 sein Debüt für die spanische Nationalmannschaft.

Gavis Vertrag im Camp Nou läuft 2023 aus und enthält eine Ausstiegsklausel über 50 Millionen Euro. Bayern München und der FC Liverpool bemühen sich Medienberichten zufolge um den sechsmaligen Nationalspieler. Zuletzt wurde eine Verrechnung mit dem von Barcelona umworbenen Bayern-Stürmer Robert Lewandowski medial thematisiert.

Laut Mundo Deportivo sieht das Eigengewächs seine Zukunft in Barcelona – trotz der jüngsten Attacken von Präsident Joan Laporta in Richtung von Gavis Berater ("Wir verstehen nicht, warum sein Vertreter spielt und vergleicht "). Berater Ivan de la Pena erklärte daraufhin, ihm liege kein konkretes Angebot vor. Fabregas hofft auf eine Einigung und rät Gavi: "Er muss bei Barça bleiben."

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Cesc Fabregas: Zukunft offen

Während Gavi beinahe seine gesamte Karriere noch vor sich hat, biegt Fabregas langsam aber sicher auf die Zielgerade seiner Laufbahn ein. Der Welt- und Europameister steht noch bis Ende Juni beim AS Monaco unter Vertrag. Wie es mit ihm weitergeht, ist offen. Klar ist nur, dass er nicht im Fürstentum bleibt.

"Mein Vertrag läuft aus und ich will einen Neustart irgendwo anders", erklärte Fabregas vor knapp zwei Wochen im Gespräch mit So Foot. An ein Karriereende denkt der 35-Jährige noch nicht. "Mich haben schon zwei, drei meiner ehemaligen Trainer angerufen, um zu fragen, ob ich Mitglied ihres Trainerteams werden möchte. Aber dieses Jahr war so schlimm, dass ich so nicht aufhören kann." Fabregas hatte den Großteil der Saison verletzungsbedingt verpasst.

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