FC Barcelona :David Alaba: Mündliche Einigung mit dem FC Barcelona?

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Foto: Sven Simon / imago images
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Vor rund einem Monat hat David Alaba die erste Zukunftsentscheidung öffentlich gemacht. Während einer Pressekonferenz verkündete der Österreicher, dass er den FC Bayern am Saisonende ablösefrei verlassen werde. Die zweite Entscheidung, also die, für welchen Klub er zukünftig spielen wird, steht dagegen noch aus.

Seit Wochen wabern die Spekulationen durch die Gerüchtebörse, bis zuletzt wurden Real Madrid die besten Chancen auf eine Zusammenarbeit mit dem Österreicher zugeschrieben. Ausgerechnet Erzrivale FC Barcelona grätscht nun offenbar entschieden dazwischen.

Hintergrund

Die MUNDO DEPORTIVO berichtet von einer mündlichen Einigung zwischen Alaba und den Blaugrana. Spiritus Rector soll der am Wochenende ins Präsidentenamt gewählte Joan Laporta sein, der ein enges Verhältnis zu Alabas Vermittler Pini Zahavi pflegt.

Der Israeli soll vergangene Woche mit Fali Ramadani in Barcelona gewesen sein, einem ebenfalls hervorragend vernetzten Agenten, mit dem Zahavi seit Neuestem kooperiert. Das Beraterduo machte eine Tour durch die katalanische Metropole und soll gegenüber Laporta versichert haben, dass mit Real noch keine vertragliche Bindung besteht.

Die mündliche Vereinbarung mit der Alaba-Seite soll nach der Wiederwahl Laportas in persönlichen Gesprächen ausgebaut werden, weil mit dem Präsidenten nun auch über mögliche Vertragsdetails verhandelt werden könne.

Es darf allerdings von zähen Verhandlungen ausgegangen werden, denn Alaba fordert angeblich ein üppiges Jahresgehalt von rund 23 Millionen Euro. Eine Summe, die angesichts der etwa 1,2 Milliarden Euro Schulden, die Barça inzwischen belasten, nur schwer darstellbar ist.

Alaba-Berater dementiert Einigung mit Barça

Ganz so weit zwischen Barcelona und Alaba wie berichtet, sind die Dinge ohnehin noch nicht. Berater Pini Zahavi (77) erklärte von GOAL auf die angebliche Einigung angesprochen: "Das ist nicht wahr."

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