Primera Division

Diese teils verrückten Bedingungen stellte Lionel Messi für Barça-Verlängerung

21.09.2022 um 07:35 Uhr
getty lionel messi 22092111
Lionel Messi verließ Barça im vergangenen Jahr - Foto: / Getty Images
Video zum Thema

Die Bilder gingen um die Welt: Während seiner vorerst letzten Pressekonferenz, die Lionel Messi in Diensten des FC Barcelona abhielt, waren Tränen ständiger Begleiter des Ausnahmespielers. Immerhin hatte er selbst nie damit gerechnet, dass er Barça irgendwann einmal verlassen muss.

Die zweitgrößte spanische Tageszeitung El Mundo will nun erfahren haben, welche Bedingungen Messi schon im Jahr 2020 stellte, um seinen Vertrag zu verlängern. Zuallererst forderte er, einen neuen Kontrakt um drei weitere Jahre bis 2023 zu bekommen.

Privatloge mit Luis Suarez

Eine Privatloge im Camp Nou für seine Familie und die von Luis Suarez war angeblich ebenfalls Bestandteil der Forderungen. Genauso wie zehn Millionen Euro Unterschriftsbonus. Messi wollte, dass die in Spanien obligatorische Ausstiegsklausel nicht wie üblich in astronomischer Höhe angesetzt, sondern lediglich auf einen symbolischen Wert festgelegt wird.

FC Barcelona

Das war es noch lange nicht gewesen. Messi hätte sich die Lohnkürzungen während der Corona-Pandemie mit einem Zinssatz von drei Prozent zurückerstatten lassen wollen. Überdies verlangte er einen vom Verein bezahlten Privatjet, der ihm an Weihnachten zur Verfügung gestellt wird, sowie dass Barça im Falle einer Steuererhöhung alle Mehrkosten übernimmt.

Provision für Bruder

Außerdem sollte Pepe Costa, Messis persönlicher Assistent, weiterhin seinem Job nachgehen dürfen. Für seine Vertragsunterschrift sollte zudem Bruder Rodrigo eine Provision erhalten. Der war seinerzeit noch Berater von Barça-Senkrechtstarter Ansu Fati.

In der Vereinsführungsetage war man sich fast in allen Punkten einig, stimmte diesen zu. Barça wollte sich allerdings nicht darauf einlassen, dass die Ausstiegsklausel gestrichen wird. Ebenso willigten die Katalanen nicht ein, zehn Millionen Euro Unterschriftsbonus zu zahlen. Daraufhin brach das Messi-Lager die Verhandlungen ab.

Rund ein Jahr später, Joan Laporta war gerade als Präsident gewählt worden, hatte es noch mal einen Austausch gegeben. Barça weigerte sich aber erneut, die Bedingungen zu akzeptieren.

Verwendete Quellen: El Mundo

Lionel Messi: Hintergrund

Anzeige