Ersatz für Ousmane Dembele: Barça scannt 3 Kandidaten

08.06.2022 um 17:57 Uhr
von Andre Oechsner
Redakteur
Experte für den Transfermarkt, berichtet seit 2015 über den internationalen Fußball. Seit 2019 im Team von Fussballeuropa.com.
ousmane dembele
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Ousmane Dembele und der FC Barcelona werden es sehr wahrscheinlich nicht hinbekommen, die Ende Juni auslaufende Zusammenarbeit zu verlängern. Barça-intern soll man bereits damit abgeschlossen haben und sich nun vollends auf die Suche nach dem Spieler konzentrieren, der Dembele nachfolgen soll.

Tot costa vom Catalunya Radio nennt mit Raphinha (25), Angel Di Maria (34) und Adnan Januzaj (27) drei Kandidaten, die es in die engere Auswahl geschafft haben. Alle drei entsprechen einem sehr ähnlichen Profil, aber bei nicht jedem sind überhaupt die Chancen auf einen Transferzuschlag gegeben.

Neue Spieler: Barça hat eigentlich gar kein Geld

Raphinha beispielsweise ist die Option, die sich am schwierigsten umsetzen lässt. Leeds United möchte den Flügelstürmer nicht abgeben, die Ablöseforderung soll sich auf über 50 Millionen Euro belaufen. Geld, das Barça nicht hat und wenn überhaupt in Robert Lewandowski investieren möchte.

Eine Zahlung zum Auslösen wäre zumindest bei Di Maria und Januzaj nicht fällig, deren Verträge bei Paris Saint-Germain respektive Real Sociedad Ende Juni ihre Gültigkeit verlieren. Während Di Maria im Unterhalt ziemlich teuer ist, dürfte Januzaj als die momentan günstigste Variante betrachtet werden.

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Bevor der FC Barcelona auf dem Sommertransfermarkt noch mal aktiv wird, müssen ohnehin erst die finanziellen Verhältnisse geklärt werden. Barça ist schwer lädiert, der über eine Milliarde Euro hohe Schuldenberg hemmt die geplanten Aktivitäten.

Barça will erneut Gehälter kürzen

Geld eingespart werden soll zunächst mittels erneuter Gehaltsreduzierung. "Die Gehälter sind völlig unverhältnismäßig und überhöht", sagte Eduard Romeu, beim FC Barcelona für die Finanzen mitverantwortlich. "Sie haben keine Sünde begangen und niemanden betrogen, aber wir versuchen, so intensiv wie möglich zu verhandeln." Der Gehaltsetat soll von 560 auf 400 Millionen Euro gesenkt werden.

Verwendete Quellen: Tot costa
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