"Es tut weh": Emerson tritt gegen Barça-Bosse nach

04.09.2021 um 17:23 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Experte
Seit Ronaldinhos Glanzzeit ein Anhänger des FC Barcelona. Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Foto: NurPhoto / imago images

25 Millionen Euro plus Boni nimmt Barcelona durch den Verkauf von Emerson an Tottenham ein. Ein Teil muss wegen einer Transferbeteiligung an Betis Sevilla abgedrückt werden. Emerson war zunächst gar nicht angetan von dem Plan, in die Premier League umzuziehen.

"Ich dachte, der Verein wollte mich behalten", berichtet der Rechtsverteidiger gegenüber der Zeitung Marca. "Ich habe Sonntag in der Startelf gestanden. Als ich Montag aufgestanden bin und zum Training wollte, kam heraus, dass sich Tottenham und Barça fast einig waren."

Emerson wusste zu diesem Zeitpunkt nichts von Barcelonas Verkaufsplänen: "Der Verein rief mich an und zitierte mich zum Trainingsgelände. Dort erfuhr ich, dass sie mich verkaufen wollen. Die Bosse sagten mir, dass der Klub eine harte Zeit durchmacht und es am besten ist, das Angebot anzunehmen."

FC Barcelona

Emerson wollte aber nicht weg. "Ich habe wiederholt, dass ich bleiben möchte, weil es mein Traum war, für Barcelona zu spielen", berichtet der Südamerikaner. Der Rechtsverteidiger war sich sicher, dass er bei Barça erfolgreich sein würde.

Doch er habe realisiert, so Emerson, dass Barça ihn auf jeden Fall verkauft hätte: "Ich würde nicht sagen, dass ich mich ausgenutzt fühle, aber die Art und Weise, wie sie sich verhalten haben, tut weh. Es gibt bessere Möglichkeiten, die Dinge zu handhaben."

Verwendete Quellen: sport.es
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