Shootingstar Ferran Jutgla erklärt Wechsel von Barça nach Brügge

28.10.2022 um 15:58 Uhr
von Tobias Krentscher
LaLiga-Redakteur
Schreibt seit 2010 über den spanischen Fußball. Gründer und Chefredakteur von Fussballeuropa.com.
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Ferran Jutgla unterschrieb in Brügge einen Fünfjahresvertrag - Foto: / Getty Images
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Beim FC Barcelona war nach den Winter-Verpflichtungen von Pierre-Emerick Aubameyang, Ferran Torres, Adama Traore kein Platz mehr für Ferran Jutgla frei. Adama und Aubameyang sind zwar bereits wieder Geschichte im Camp Nou, aber im Sommer kamen mit Robert Lewandowski und Raphinha für knapp 100 Millionen Euro zwei neue offensive Hochkaräter.

Ferran Jutgla wurde für lediglich 5 Millionen Euro Ablöse an der FC Brügge verkauft. Beim belgischen Meister schlug der Spanier hervorragend ein, netzte in wettbewerbsübergreifend 19 Partien bereits acht Mal ein und lieferte darüber hinaus fünf direkte Vorlagen.

In der Champions League halfen vier Scorerpunkte des 32 Jahre jungen Mittelstürmers beim sensationellen Einzug in die KO Runde. Brügge ließ Bayer Leverkusen und Atletico Madrid hinter sich.

Jutgla wurde im vergangenen Sommer nicht nur bei Brügge, sondern auch in Italien und England als Neuzugang gehandelt. Warum Belgien? " Sie haben mir ihr Projekt erklärt und die Trainingsanlagen gezeigt und die sind einfach großartig", berichtet der Angreifer gegenüber uefa.com von einem Video-Call.

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Ferran Jutgla konnte sich beim FC Barcelona nicht durchsetzen - Foto: Christian Bertrand / Shutterstock.com
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Die Verantwortlichen hätten ihm aufgezeigt, wie er sich in Brügge weiterentwickeln könne. "Für mich war sehr wichtig, dass ich das Gefühl hatte, dort geschätzt zu werden, sie wollten mich unbedingt haben", so Jutgla, dem in den Vertragsgesprächen ein Stammplatz in Aussicht gestellt wurde. "Ich habe dann nicht lange nachdenken müssen und mich für diesen Wechsel entschieden."

Der Schritt nach Belgien entpuppte sich als richtig. Aufgeben kam für den Offensivakteur nach seiner Ausbootung in Barcelona nicht infrage. "Wenn du zurückgewiesen wirst, heißt das nicht, dass du nicht gut genug bist. Nach dieser Devise habe ich gelebt und das Ergebnis ist, dass ich im Moment in der Champions League spiele, weil ich trotz aller Rückschläge immer an mich geglaubt habe."

Verwendete Quellen: uefa.com
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