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"Erpressung": Schwere Vorwürfe gegen Barça wegen Frenkie de Jong

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Der FC Barcelona will aufgrund seiner wirtschaftlichen Probleme Frenkie de Jong abgeben, am liebsten für 85 Millionen Euro an Manchester United. Der Niederländer will Barça allerdings nicht verlassen.

Von den Bossen soll er im Zuge dessen aufgefordert worden sein, bei einem Verbleib auf die Hälfte seines Gehalts zu verzichten. De Jongs Einkommen soll in der kommenden Saison bis zu 30 Millionen Euro betragen – in der aktuellen finanziellen Verfassung ein Schlag ins Kontor.

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"Ich denke, eine Gewerkschaft sollte alle Spieler schützen. Jetzt wird ein Spieler von einem Verein in die Enge getrieben und weggejagt. Es ist die Aufgabe einer internationalen Gewerkschaft (FIFPro), sich zu wehren", erklärt Evgeniy Levchenko gegenüber APN.

Was passiert, wenn Frenkie de Jong bei Barça bleibt?

Der ehemalige ukrainisch-niederländischstämmige Fußballer ist Vorsitzender der niederländischen Spielergewerkschaft VVCS und lässt am Vorgehen der Blaugrana kein gutes Haar. Levchenko warnte auch davor, dass Barça de Jong "erpressen" könnte, indem sie sich weigern, ihn einzusetzen, wenn er darauf besteht, im Camp Nou zu bleiben.

Levchenko übt scharfe Kritik: "Barça wird sich dann auf sportliche Gründe berufen, aber das ist katastrophal für die Karriere eines jungen Spielers. Das macht es zu einer Art Erpressung." Auf die Frage, ob Levchenko der Meinung sei, dass de Jong eine Gehaltskürzung akzeptieren sollte, um beim FC Barcelona zu bleiben, antwortete Levchenko: "Ich würde sagen: 'Nein'."

Nach aktuellem Stand ist keine Einigung in Sicht. De Jong hatte öffentlichkeitswirksam bereits mehrfach betont, dass er in diesem Sommer keinen Vereinswechsel vornehmen und bei Barça langfristig Erfolg haben möchte.