FC Barcelona :Gary Lineker verspottet Real-Boss Perez und kritisiert Barça

gary lineker
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Real-Präsident Florentino Perez, der auch als Vorsitzender der neuen Super League fungiert, erläuterte am Montag, warum Real Madrid und Co. die Revolution planen.

Unter anderem erklärte er, die jungen Zuschauer würden komplette Spiele nicht mehr verfolgen. Den unter 24-Jährigen seien die Spiele zu lang. Man müsse also die Spiele interessanter machen (durch die Super League), oder die Spielzeit verringern.

Gary Lineker spottet über Perez' Aussage. "Wahnsinnig tolle Idee", so der 60-Jährige sarkastisch bei TWITTER: "Lass uns doch jeweils fünf Minuten spielen und 45 Minuten lang Werbung machen. Was für ein Typ". Dazu postete Lineker einen Kotz-Smiley.

Auch Linekers Ex-Verein FC Barcelona blieb nicht verschont. Die Katalanen wollen ebenfalls an der größtenteils geschlossenen Eliteklasse (15 fixe Teilnehmer, 5 Qualifikanten) teilnehmen.

"Komm schon @FCBarcelona, du bist so viel besser als das. Das sind nicht die Werte, für die der Verein steht. Du stehst für 'Més Que Un Club'. Zeigt uns, dass das noch stimmt", so der ehemalige Nationalspieler.

Hintergrund


Linkeker ist nur einer von vielen Ex-Fußballern, die sich kritisch über die Super League geäußert haben. Auch bei Fans, Vereinen und Verbänden stößt die Liga auf Ablehnung.

Der Protest zeigt bereits Wirkung. Die sechs englischen Vertreter haben sich aus dem Projekt zurückgezogen. Die Super League reagierte darauf mit der Ankündigung, "das Projekt umzugestalten."